ÖsterreicherInnen sorgen für ihre Gesundheit selbst vor

Anteil öffentlicher Gesundheitsausgaben nimmt ab

Wien (OTS) - In Österreich nahm zwischen 1981 und 1996 der Anteil öffentlicher Mittel an den gesamten Gesundheitsausgaben um 4 %-Punkte auf 72 % ab. Gleichzeitig stiegen nach Angaben des Österreichischen Statistischen Zentralamtes (ÖSTAT) die Gesamtausgaben für Gesundheit um 1,2 %-Punkte auf 8 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP).

Der höhere Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP resultiert aus dem langsamen Anstieg privater Konsumausgaben für die Gesundheitsvorsorge bei nahezu unverändertem Anteil (+ 0,5 %-Punkte) öffentlicher Gesundheitsausgaben am BIP. 1981 betrug der Privatanteil an den Gesundheitsausgaben knapp 24 %, am Ende des Beobachtungszeitraumes 1996 bereits 28 %. Bei den privater Konsumausgaben für Gesundheit verzeichneten ärztliche Dienste (+ 8,13 %-Punkte) und pharmazeutische Waren (+ 1,31 %-Punkte) deutliche Anstiege. Für Spitalsdienste (- 3,84 %-Punkte), therapeutische Waren (- 1,58 %-Punkte) und private Krankenversicherungen (- 4,04 %-Punkte) gaben die ÖsterreicherInnen etwas weniger Geld aus. Grund dafür ist ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes, wonach private Krankenversicherer nur für die Mehrleistungen von Sonderklassepatienten aufkommen müssen. Durch das Wegfallen bisher mitfinanzierter allgemeiner Kosten kam es zu einer deutlichen Prämienreduktion und zum Rückgang der Prämien in der privaten Krankenversicherung.

Auch in der Europäischen Union ist der Trend steigender privater Gesundheitsvorsorge erkennbar. Zwischen 1981 und 1996 reduzierten sich die durchschnittlichen öffentlichen Ausgaben um 4,1 %-Punkte auf 77,1 % der Gesamtausgaben. In Schweden, das häufig als soziales Musterland genannt wird, sank der Anteil der öffentlichen Ausgaben um 11,7 %-Punkte auf 80,2 %.

In Deutschland blieben die öffentlichen Mittel für den Gesundheitsbereich mit -0,9 %-Punkten nahezu gleich. Daneben verzeichneten Frankreich mit 1,2 %-Punkten und die Niederlande mit 1,8 %-Punkten einen leichten Anstieg der öffentlichen Gesundheitsausgaben.

Ein wesentliches Ergebnis der UNIQA Zukunftsumfrage beschreibt das Gesundheitsbewusstsein der ÖsterreicherInnen. Für 60 % der Befragte= n steht die eigene "Gesundheit" ganz oben auf der Wunschliste für die Zukunft. Aber nur jeder vierte Österreicher hat vor, im Jahr 2000 aktiv etwas für seine Gesundheit zu tun.

"Das Gesundheitsbewusstsein und die noch mangelnde Eigeninitiative zur aktiven Gesundheitsvorsorge der ÖsterreicherInnen spiegeln sich im Trend langsam steigender privater Gesundheitsausgaben wider. Mit dem UNIQA VitalClub, der vor allem die Vorbeugung in den Mittelpunkt stellt, möchte UNIQA den Stellenwert der Gesundheitsvorsorge und das allgemeine Gesundheitsbewusstsein weiter anheben", erklärte Dr. Peter Eichler, zuständiger Vorstand der UNIQA Versicherungen AG.

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UNIQA Group Austria Mit einem Prämienvolumen von ATS 30,2 Mrd. (EUR 2,19 Mrd.) und rund 6.500 MitarbeiterInnen zählt UNIQA zu den führenden Versicherungskonzernen Mitteleuropas. UNIQA ist im Jahr 1999 aus den traditionsreichen österreichischen Häusern Bundesländer-Versicherung und Austria-Collegialität entstanden und vereint bewusst österreichische Identität mit europäischem Format. Unsere Unternehmensstruktur steht für neue Maßstäbe im gesamten Versicherungsspektrum.

Die UNIQA Group Austria ist ein kompetenter und flexibler Begleiter der Kunden zur Absicherung von deren individuellen Zukunftsplänen. Wir wissen: weil jeder Mensch anders ist, müssen auch unsere Lösungen für jeden anders sein, und immer von höchster Qualität. Dieses Ideal streben wir in allen Produkten und Dienstleistungen unserer Unternehmen in zehn europäischen Ländern an.

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