Christine Maier: Zu hoher Preis für Regierungsbeteiligung

Den Preis für das Mitregieren zahlen die Frauen

Wien (GPA/ÖGB). "Es ist ein unerträglich hoher Preis, der für das Weiterregieren bezahlt wird. Zur Kasse gebeten werden wieder einmal die Frauen", warnt die GPA-Bundesfrauenvorsitzende Christine Maier++++

Die GPA Frauen sind als Arbeitnehmerinnenvertreterinnen der Meinung, dass Karenzgeld eine Versicherungsleistung ist und das auch bleiben sollte. Nachdem in den Regierungsverhandlungen die Interessen der Arbeitnehmerinnen mehr als strapaziert wurden - nicht zuletzt mit der getroffenen Karenzgeldvereinbarung - fordern die GPA Frauen folgende Maßnahmen ein:
Einkommensabhängiges Karenzgeld mit Deckelung und Sockelung Ausdehnung des Kündigungs- bzw. Entlassungsschutzes auf 26 Wochen nach Ende des Karenzurlaubes
Recht auf Teilzeit-Karenz
Mehr Mittel aus dem Budget für familien- und frauenfördernde Maßnahmen, z.B. Wiedereinstiegshilfen

"Auch bei den Vereinbarungen zur Erhöhung des Frühpensionsalters sind es wieder die Frauen, die die Rechnung zahlen", ärgert sich die Bundesfrauenvorsitzende Maier. Die Vorschläge zur Anhebung des Frühpensionsalters ignorieren die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmerinnen.

"Die Maßnahme der Anhebung des Frühpensionsalters ist somit nur vordergründig eine Einsparung" betonte Maier abschließend.
ÖGB, 18. Jänner 2000 Nr. 16

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