VP-Wien: Demokratische Auseinandersetzung erforderlich

Landesorganisationsreferent GR Pfeiffer zur internen Diskussion.

Wien (ÖVP-Klub) "Existentielle Fragen der Partei müssen auf internem und demokratischem Wege entschieden werden", so der Landesorganisationsreferent der Wiener VP , GR Gerhard Pfeiffer. "Es geht nicht an, daß alle Ebenen nur über die Medien erfahren, was Sache ist, und keine wie immer geartete Möglichkeit der Mitbestimmung – natürlich im Rahmen der Stellvertreterdemokratie haben".

Die Situation an der Basis in Wien sei gekennzeichnet von unterschiedlichen Meinungen über die weitere Vorgangsweise der Volkspartei. Ziemlich genau je ein Drittel der Funktionäre und Mitglieder an der Basis wären für rot-schwarz, schwarz-blau oder Opposition, meinte Pfeiffer in seiner Funktion als "Verbindungsoffizier" zwischen der Parteizentrale und den Bezirken.

In dieser Situation der Klärung aus dem Wege zu gehen und in einem Bedürfnis nach nicht mehr vorhandener Harmonie lieber gleich alles "von Gottes Gnaden" entscheiden zu wollen ist für die weitere Arbeit unzuträglich und für die Existenz der Organisation höchst gefährlich.

"Aus diesem Grunde fordere ich unsere Spitzenfunktionäre auf, raschest einen Bundesparteitag einzuberufen und dort die längst notwendige Klärung über die Parteilinie herbeizuführen, selbst wenn dies eine haarige Auseinandersetzung mit sich bringen sollte", so Pfeiffer," denn alles andere führt nur zu einem fortwährenden Schwelbrand, der die gesamte Substanz aufzuzehren geeignet ist".

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