Land verstärkt Förderung des Freiwilligenwesens

Pröll: NÖ ist Vorreiter

St.Pölten (NLK) - In Niederösterreich soll das Freiwilligenwesen -nach dem "Jahr der Freiwilligen" vor zwei Jahren - noch stärker gefördert werden als bisher. "Die Freiwilligen sind ein Vorbild für gelebte Menschlichkeit und Solidarität und für den Zusammenhalt in der Gesellschaft", stellte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fest und verwies auf eine gute Ausgangsposition in Niederösterreich: Rund 330.000 Niederösterreicher (26 Prozent) zeichneten sich durch regelmäßiges freiwilliges Engagement für andere aus. Damit liege Niederösterreich weit über dem österreichischen Schnitt. Rund 50 Millionen Stunden wurden von Freiwilligen pro Jahr für andere Menschen erbracht, den Hauptanteil dabei hätten die 17.300 Vereine in Niederösterreich. Der Landeshauptmann zitierte dabei aus einer im Vorjahr in Auftrag gegebenen Studie zum Thema "Freiwilliges Engagement in Niederösterreich", das im Auftrag der NÖ Landesakademie durch Univ.Prof. Dr. Bernd Marin wissenschaftlich erarbeitet wurde. Die Studie gibt ein umfassendes Bild vom derzeitigen Stand der erfreulichen Situation des Freiwilligenwesens in Niederösterreich.

Der Landeshauptmann will sich damit aber nicht begnügen, sondern kündigt weitere Schritte zur Förderung dieses Bereiches an: Eine Landesservicestelle ist räumlich und personell bei der NÖ Dorf- und Stadterneuerung in Katzelsdorf untergebracht, deren Chef, Dipl.Ing. Walter Kirchler, leitet auch diese Einrichtung. Vereine aller Art erhalten hier Unterstützung in ihren Anliegen. Darüber hinaus gibt es auch 35 mobile Berater und das Servicetelefon mit der Hotline 0810 001092 sowie einen Landesbeirat, in dem Vertreter öffentlicher Einrichtungen, Medien und einiger Gemeinden und Städte vertreten sind. "Mit der Förderung der Freiwilligen können wir weiterhin dazu beitragen, Niederösterreich zu einer Insel der Menschlichkeit zu machen, den öffentlichen Haushalt zu entlasten und zum Selbstbewusstsein des Einzelnen beizutragen", meinte Pröll.

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