Keine Vision mehr: Wien-Salzburg in zwei Stunden

ÖBB und DB bauen europäisches Hochgeschwindigkeitsnetz aus

Wien (öbb). Von Bayern bis Wien in zweieinhalb Stunden. Die ÖBB und die Deutsche Bahn vereinbarten in einem Memorandum die Zusammenarbeit zum Ausbau der Bahn-Infrastruktur zwischen Bayern und Österreich. Zwischen Nürnberg und Wien sollen Personenzüge mit 200 km/h verkehren. Die Reisezeiten verkürzen sich zwischen München und Wien um eineinhalb Stunden.****

Der Ausbau des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes in Deutschland und Österreich soll Frankreich, die skandinavischen Länder, Südosteuropa und Österreich enger zusammenschließen. In einem bilateralen Abkommen vereinbarten die Verkehrsminister Österreichs und Deutschlands kürzlich die Verbesserung der grenzüberschreitenden Eisenbahnstrecken des Donaukorridors. Die Schieneninfrastruktur wird von beiden Ländern gemeinsam bis 2012 ausgebaut.

ÖBB-Generaldirektor Helmut Draxler: "Mit den künftigen Reisezeiten machen wir dem Flugzeug noch mehr Konkurrenz. So werden Geschäftsreisende von der Reisezugverbindung Wien-München profitieren; am Morgen hin, am Abend retour, mit einem noch nie dagewesenen Reisegefühl in neuen, supermodernen Triebzügen der Bahn. Die Züge werden durch völlig neu umgebaute Bahnhöfe fahren. Im Zuge der Bahnhofsoffensive werden Architektur und Infrastruktur aller großen Bahnhöfe in Österreich modernisiert und auf den neuesten Stand der Zeit gebracht."

Um die Beförderung im Personen- und Güterverkehr schneller, zuverlässiger und noch attraktiver zu machen, werden speziell die Verbindungen München-Wien und Nürnberg-Wien modernisiert. "Die Höchstgeschwindigkeit soll auf diesen Strecken bis zu 200 km/h im Personenverkehr und 150 km/h im Güterverkehr betragen", sagte der stellvertretende Generaldirektor Helmut Hainitz. Dadurch verkürzen sich die Reisezeiten von München bis Salzburg auf eine Stunde und zehn Minuten, von Salzburg bis Wien auf zwei Stunden. Nicht einmal Fliegen ist schneller.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel +43 1 5800 32233
Fax +43 1 5800 25009
e-mail: pressestelle@kom.oebb.at
http://www.oebb.at

ÖBB-Kommunikation

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB/NBB