Tumpel: "Höheres Pensionsalter macht keinen Sinn"

AK-Präsident im FORMAT-Interview gegen Klimas und Edlingers Frühpensionspläne und gegen Studiengebühren; erste Fortschritte bei Regierungsverhandlungen über Budget

Wien (OTS) - Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel bekräftigte im Interview mit dem am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT neuerlich seine Ablehnung gegenüber den Pensionsplänen von SPÖ und ÖVP. Tumpel wandte sich strikt gegen ein Hinaufsetzen des gesetzlichen Frühpensionsalters um zwei Jahre. Tumpel zu FORMAT: "Das hat keinen Sinn, weil zwei Drittel derer, die vorzeitig in Pension gehen, arbeitslos sind. Der Rest ist aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt oder überhaupt invalid." Tumpel verlangt von der neuen Regierung weitere Maßnahmen, um die Arbeitslosigkeit langfristig zu senken, eine Neu-Regelung der Berufsausbildung für Jugendliche und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Der AK-Präsident läßt auch kein gutes Haar an den Überlegungen der Regierungsverhandler, Studiengebühren einzuführen. Tumpel: "Das ist grundfalsch. Damit machen wir wieder eine soziale Selektierung und Zugangsbarrieren. So darf man mit den Ressourcen der Zukunft nicht umgehen."

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