Affäre um geheime Organentnahmen bei Babys weitet sich auf Linz aus

Immer mehr Politiker wollen Informationspflicht gesetzlich verankern

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wird nicht nur am Wiener AKH und am Landeskrankenhaus Graz, sondern auch am Allgemeinen Krankenhaus Linz verstorbenen Säuglingen das Herz entnommen. Der Linzer Pathologiechef, Universitätsdozent Gerhard Seyre, über die Entsorgungspraxis der bei der Obduktion zurückbehaltenen Babyherzen:
"Die Organe kommen mit allen Gewebsproben etwa alle zwei Monate in ein Sammelbehältnis und werden dann verbrannt."

Nun fordern Politiker eine gesetzlich verankerte Informationspflicht bei der Entnahme von Organen: "Wir werden im Parlament eine entsprechende Gesetzesänderung einbringen", kündigt Grün-Gesundheitssprecher Kurt Grünewald an. Auch der steirische Gesundheitslandesrat Günter Dörflinger (SP) will das Krankenanstaltengesetz des Landes bis Herbst entsprechend ändern. FP-Abgeordnete Brigitte Povysil, Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, verlangt von Gesundheitsministerin Lore Hostasch den Druck von Aufklärungsbroschüren.

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