NÖ-FSG-Frauen: Kritisieren Machtpoker der ÖVP

FSG-Frauen-NÖ fordern Einigung bei Regierungsverhandlungen

Wien (FSG-NÖ) Niederösterreichs Arbeitnehmerinnen kritisieren den rücksichtslosen Machtpoker der ÖVP und das permanente Verzögern der Regierungsverhandlungen.++++

Dieses unwürdige politische Schauspiel "der Kleinsten der Großen” läßt jedwedes Verantwortungsgefühl für das Land vermissen. Es zielt offensichtlich rein auf einen Machtwechsel ab, den die Wählerinnen aber nicht wollten, wie das ÖVP-Ergebnis zeigt, stellten die niederösterreichischen Sozialdemokratinnen klar. Dieser Poker Richtung Schwarz-Blau ist umso beunruhigender, da die Arbeitnehmerinnen genau wissen, dass bei einem solchen Wechsel die aktive Beschäftigungspolitik, die Frauenförderung und vieles mehr auf der Strecke bleibt.

Die klare Absage an die rechtliche Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten, die vehemente Ablehnung bundeseinheitlicher Regelungen für die Kinderbetreuung zu Lasten der Frauen, die ohne Betreuung keinen Arbeitsplatz finden, das angedrohte Zurückdrehen der sozialen, arbeitsrechtlichen und förderpolitischen Standards oder die ständigen Versuche, Frauen die Mutterrolle als allein selig machende Erfüllung aufzuzwingen, sind wahrhaftig drohende blauschwarze Wolken, die den Horizont verdunkeln und von den arbeitenden Menschen nicht gewollt sind.

FSG, 14. Jänner 2000 Nr. 3

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