SJ-Chef Pichler: "Sozialdemokratie darf sich und die Bevölkerung nicht länger von der Volkspartei an der Nase herumführen lassen"!

Vorstoß von Bgm. Häupl kam gerade noch zum richtigen Zeitpunkt

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Österreich, Robert Pichler, nahm heute Freitag zu den jüngsten Entwicklungen rund um die Koalitionsverhandlungen Stellung.

"Die Sozialdemokratie darf sich und die Bevölkerung nicht länger von der Volkspartei an der Nase herumführen lassen, sondern muß jetzt klar sagen woran diese Verhandlungen zu scheitern drohen, nämlich am Unwillen der Volkspartei Verantwortung für dieses Land zu übernehmen", so der Vorsitzende.

"Es ist ja beim besten Willen niemanden innerhalb aber auch außerhalb der Sozialdemokratie erklärbar, wieso sich die SPÖ und ihr Vorsitzender Klima immer mit neuen Forderungen, aber vor allem auch Unterstellungen der Volkspartei auseinandersetzen muß, anstatt zügig zum Abschluß der Verhandlungen kommen zu können", so Pichler.

"Der Vorstoß von Bgm. Häupl kam deshalb gerade noch zum richtigen Zeitpunkt, um der Volkspartei, aber auch den Menschen in diesem Land, zu signalisieren, daß der Geduldsfaden der Sozialdemokratie auch ein enden wollender ist", so der Vorsitzende weiter.

"Wenn es bis Ende dieser Woche zu keiner Einigung mit der ÖVP kommen kann, dann ist es mehr als an der Zeit, daß Viktor Klima dem Bundespräsidenten eine Minderheitsregierung vorschlägt. Diese Minderheitsregierung sollte sich aber zuerst um eine parlamentarische Mehrheit für ein Budget bemühen, bevor sie einen möglichen Antrag auf Auflösung des Nationalrates und Neuwahlen stellt", meint Pichler abschließend.

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