PETROVIC: KLESTIL HAT ZUMINDEST VERNÜNFTIGE LÖSUNG GESUCHT Grüne: Fehlende Chemie zwischen Zugpferden führte in Verhandlungschaos

"Bundespräsident Klestil hat alles versucht, um eine vernünftige Lösung für eine Regierung zu finden, die sowohl im In- als auch Ausland angesehen ist", kommentiert die stv. Klubobfrau der Grünen, Madeleine Petrovic, den aktuellen Stand um die Bildung einer Regierung. "Der Bundespräsident hat Recht, das Ende des Geduldfadens ist erreicht, dieses unwürdige Schauspiel gehört beendet, will man nicht noch weiter die Politikverdrossenheit im Land fördern", so Petrovic.

"Es ist menschlich verständlich, daß es zwischen Personen, auch an der Parteispitze, unüberbrückbare Konflikte geben kann. Doch Parteien sind mehr als die Personen an der Spitze. Daher sollten jene in den quälenden Verhandlungsprozeß eingreifen, deren Verhältnis zueinander unbelastet ist. Vielleicht gehören nur die Zugpferde ausgetauscht", meint Petrovic.

Nach Meinung von Petrovic wäre es der Gipfel an Absurdität, wenn Österreich aufgrund von menschlich unüberbrückbaren Konflikten ein europaweit einzigartiges Experiment eingehen würde und die FPÖ Regierungsverantwortung übertragen bekommt. "Ein Blick in die österreichische Geschichte sollte den derzeit handelnden Parteien und Personen deutlich machen, daß es Werte und Notwendigkeiten gibt, die wichtiger sind, als die fehlende Chemie zwischen Spitzenrepräsentanten von Parteien", so Petrovic abschließend.

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