Park-and-ride-Anlagen in Hötzelsdorf-Geras und Irnfritz

Pröll: Waldviertler Pendlern Arbeitsfahrt angenehmer gestalten

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen des 1994 zwischen dem Land Niederösterreich und dem Bund geschlossenen Übereinkommens zum Ausbau des Park-and-ride-Anlagen-Systems in Niederösterreich wurden kürzlich zwei weitere Anlagen bei den Bahnhöfen Hötzelsdorf-Geras und Irnfritz fertiggestellt.

Anlässlich der Übergabe an die Gemeinden freut sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, dass es mit der Errichtung der beiden Park-and-ride-Anlagen gelungen ist, zahlreichen Pendlern des Waldviertels die tägliche Sorge und den Ärger um den Parkplatz am Bahnhof zu nehmen und damit die Arbeitsfahrt wesentlich angenehmer zu gestalten: "Durch unser Finanzierungsmodell, das die finanzielle Beteiligung der Gemeinden auf ihre Finanzkraft abstimmt, ist es auch finanzschwächeren Gemeinden möglich, für ihre Pendler gemeinsam mit dem Land solche Projekte zu verwirklichen."

Beim Bahnhof Hötzelsdorf-Geras wurden unter Bauherrschaft der Niederösterreichischen Verkehrsorganisations GesellschaftmbH (NÖVOG) nach Abtragen eines Magazins und eines unbenutzten Wohngebäudes die bestehenden 21 Pkw- und 8 Rad-Stellplätze zum Teil umgestaltet und um 47 Pkw-Stellplätze erweitert, sodass die Anlage nunmehr 68 Pkw-Stellplätze und 8 Rad-Stellplätze umfasst. Die Gesamtkosten für die ab Ende September errichtete Anlage liegen bei 2,235 Millionen Schilling. Das Land Niederösterreich finanziert davon 45 Prozent, das sind 1,005 Millionen Schilling. Die Stadtgemeinde Geras trägt 5 Prozent (111.000 Schilling), die restlichen 50 Prozent der Gesamtkosten (1,117 Millionen Schilling) werden von der ÖBB übernommen.

Beim Bahnhof Irnfritz kamen zu den bestehenden 57 Pkw- und 12 Rad-Stellplätzen 38 neue Pkw-Stellplätze dazu, sodass die Park-and-ride-Anlage jetzt 95 Pkw- und 12 Rad-Stellplätze aufweist. Baubeginn für das ebenfalls unter Bauherrschaft der NÖVOG ausgeführte Unternehmen war Anfang Oktober, die Gesamtkosten belaufen sich hier auf 966.000 Schilling. Der Finanzierungsschlüssel weist dem Land Kosten von 434.000 Schilling (45 Prozent), der Gemeinde Irnfritz von 50.000 Schilling (5 Prozent) und der ÖBB von 482.000 Schilling (50 Prozent) zu.

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