Motz: Auch Wiener Stromversorger muss Strompreis senken

Wien-Strom versorgt rund 100.000 Haushalte in Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - Noch kommen nicht alle Niederösterreichischen Haushalte in den Genuss einer Strompreissenkung. Alle Niederösterreicher, die von der EVN versorgt werden, können sich mit 1. März 2000 auf eine 7prozentige Reduktion der Preise freuen. Jene Haushalte, die von "Wien-Strom" - und das sind rund 100.000 Haushalte in den Bezirken Mödling und Baden sowie in Teilen der Bezirke Wr. Neustadt, Korneuburg und Wien Umgebung - versorgt werden, müssen noch zuwarten. "Das muss sich ändern. Die Wien-Strom ist aufgerufen, dem Beispiel der EVN zu folgen und die Strompreise zu senken. Auch die Wien-Strom kann einerseits auf verbilligte Einkaufspreise im Rahmen der internationalen Strommarktliberalisierung zurückgreifen, andererseits profitiert sie aber auch vom kürzlich gesenkten Strompreis des Verbund und muss damit den Endkonsumenten an den Preissenkungen teilhaben lassen", fordert der Korneuburger SP-LAbg. Mag. Wolfgang Motz.****

"Niederösterreichs Strompreise sind mit der aktuellen Strompreissenkung an der zweitgünstigsten Stelle aller Bundesländer. Die Sozialdemokratische Initiative zur Strompreissenkung, welche im Juni 1999 in einen Antrag des NÖ Landtages mündete, bringt allen Niederösterreichern Kosteneinsparungen. Dies ist ein schöner Erfolg, wenn zugleich angemerkt werden muss, dass diese Strompreissenkung nur als erster Schritt zu sehen ist, dem weitere folgen müssen. Eine weitere Strompreissenkung für alle Haushalte und gewerbliche Abnehmer - etwa im gleichen Ausmaß - scheint angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus vertretbar. Die EVN - und nun auch die Wien-Strom - sollten sich damit nicht allzu lange Zeit lassen", so SP-LAbg. Mag. Wolfgang Motz abschließend.
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