Firlinger: Wohnbaugenossenschaften müssen wieder gemeinnützig werden

AK bestätigt indirekt freiheitliche Forderungen im Gemeinnützigen Wohnbau - Haltung zur "Skonto-Entscheidung" zeigt wahre Intention der Gemeinnützigen

Wien, 2000-01-13 (fpd) - Als indirekte Bestätigung für die Notwenfigkeit der Umsetzung der freiheitlichen Forderungen nach fairen Mieten und Privatisierung im Gemeinnützigen Wohnungsbau wertet der freiheitliche Bautensprecher Reinhard Firlinger die jüngsten Aussagen der AK in Zusammenhang mit der "Skonto-Entscheidung". ****

Konkret bezieht sich Firlinger dabei auf Aussagen der AK: "In den letzten Jahrzehnten haben die gemeinnützigen Bauvereinigungen hauptsächlich auf Grund der Wohnbauförderungen einen großen Wohnungsbestand als ihr Vermögen erwerben können. Die von ihnen errichteten Wohnungen wurden dabei nahezu zu 100 Prozent aus den steuerlichen Fördergeldern und den Mietern und Wohnungseigentümern finanziert. Die Eigentümer der Gemeinnützigen Bauträger haben selbst kaum Eigenkapital eingesetzt".

Diese Eingeständnis der AK sowie die Haltung einiger Gemeinnütziger Wohnbaugenossenschaften, die Skonto-Entscheidung durch Umwandlung in gewerbliche Vereinigungen umgehen zu wollen, spiegle die tatsächliche Situation im Bereich der Gemeinnützigen wider und belegt eindrucksvoll die Richtigkeit der freiheitlichen Forderungen nach Privatisierung der Gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften sowie einer kompletten Umstellung des derzeitigen Fördersystems von der Objekt-hin zur Subjektförderung.

"Anstatt die Genossenschaften jährlich mit Milliardenbeträgen zu überhäufen, wäre es viel gerechter und effizienter, dieser Gelder ohne Umwege den Mietern direkt zufließen zu lassen. Dies umso mehr als einige der Wohnbaugenossenschaften offensichtlich demonstrieren, daß schon längst Eigennutz vor Gemeinnützigkeit und Mieterinteressen stehen, schloß Firlinger. (Schluß)

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