Schöggl: Minister Einems Ausnahmeregelung ist für den Bereich Forschung zuwenig

Wien, 2000-01-13 (fpd) - Der freiheitliche Technologiesprecher, DI Leopold Schöggl, stellte im Zusammenhang mit der Ausnahmeregelung für die 20-prozentige Kürzung der Ermessensausgaben im Bereich der Forschung fest, daß es sich hier um eine taktische Aktion handle. "Das ist, wie wenn man einem fast Nackten, dem der eisige Wettbewerbswind entgegenbläst, die nötigsten Kleidungsstücke beläßt und ihm dies noch als große soziale Leistung verkauft", so Schöggl. ****

Da die Institutionen wie die Akademie der Wissenschaften, der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und das Forschungszentrum Seibersdorf den Großteil ihrer Ausgaben aus "Ermessensausgaben" bestreiten, müssen diese Mittel zur Abdeckung der gebundenen Ausgaben verwendet werden. Daher vermutet Schöggl, daß bei Entfall dieser Gelder der Betrieb eingestellt werden müßte. "Diese veritable Blamage will sich Einem ersparen und dürfte dabei auf Edlingers Verständnis gestoßen sein, meinte Schöggl.

Der freiheitliche Mandatar bezweifelt in diesem Zusammenhang, daß die von der Regierung unter großem Getöse beschlossene Erhöhung der Forschungsquote auf 2,5 % des BIP ernstzunehmen sei. "Das war Vorwahl-Valium für die Wissenschaft", so Schöggl abschließend. (Schluß)

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