Zwei Kompetenzzentren mit starker NÖ Beteiligung

LR Gabmann: Ein guter Start ins neue Jahrhundert

St.Pölten (NLK) - "Es ist ein für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ganz wichtiger, zukunftsweisender Schritt und für uns ein guter Start ins neue Jahrhundert", freute sich Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann über eine gestern von Wirtschaftsminister Dr. Caspar Einem bekannt gegebene Entscheidung: Unter den fünf K plus-Projekten (Kompetenzzentren), die von einem hochkarätigen Fachgremium zur Umsetzung im Rahmen der Technologieoffensive des Bundes freigegeben wurden, befindet sich eines mit Sitz in Niederösterreich und ein weiteres mit starker niederösterreichischer Beteiligung. Das Land hat beide Projekte nicht nur von Anfang an massiv befürwortet, sondern auch finanzielle Mittel zusagt.

Das K plus-Projekt ECHEM wird seinen Sitz in Wiener Neustadt haben und Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Forschung sowie industrielle Anwendung und Forschung im Bereich Elektrochemie vereinen, um die in Österreich vorhandene Kompetenz in der Oberflächentechnologie, der elektrochemischen Speicherung und Umwandlung sowie der Umwelttechnik weiterzuentwickeln und industriell zu verwerten. Unter anderem sind hier das Forschungszentrum Seibersdorf und zehn niederösterreichische Firmen eingebunden.

Das Projekt WOOD befasst sich mit der Entwicklung neuer technologischer Methoden in der Holzbe- und -verarbeitung. Es wird seinen Standort zwar nicht in Niederösterreich haben, aber es beteiligen sich zwei namhafte niederösterreichischen Firmen, Egger-Spanplatten und Krems Chemie.

"Mit diesen beiden Kompetenzzentren bestehen für Niederösterreich ausgezeichnete Voraussetzungen, eine sehr nachhaltige und profilierte Technologieentwicklung einzuleiten. Wir sind damit in einer guten Startposition für den Sprung in ein neues Zeitalter, das von dynamischen technologischen Entwicklungen gekennzeichnet sein wird. Die Technologiepolitik wird in den kommenden Jahren einer der Schwerpunkte der Landespolitik sein", stellte dazu Landesrat Gabmann fest. Er verwies darauf, dass sich gerade der Technologiesektor durch eine hohe Wettbewerbsfähigkeit, ein überdurchschnittliches Wachstum, eine hohe Exportquote und Wertschöpfung sowie die Schaffung hoch qualifizierter Arbeitsplätze auszeichnet.

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