Graf: Habilitation darf nicht fallen

An Leistungskriterien muß festgehalten werden

Wien, 2000-01-13 (fpd) - "Die Habilitation darf keinesfalls fallen ", sagte heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher und Obmann des Wissenschaftsausschusses, Abg. Dr. Martin Graf, zur laufenden Diskussion über die von Minister Einem angestrebte Abschaffung der Habilitation. ****

Einmal mehr zeigte sich Graf über die wissenschaftspolitische Zielsetzung der SPÖ verwundert. Für Graf kommt die Abschaffung der Habilitation einer weiteren Nivellierung nach unten gleich: "Da sind wir entschieden dagegen."

Wie Graf weiter ausführte, könne man über die Form und die inhaltliche Ausgestaltung einer Leistungsbeurteilung auf akademischem Boden wie der Habilitation sehr wohl diskutieren. Jedoch gelte es an bestimmten Qualitätsmerkmalen festzuhalten. Gerade auf universitärem Boden dürfe das Kriterium der Leistung nicht verloren gehen, sondern sollte zudem noch verstärkt ausgebaut werden.

In diesem Zusammenhang sprach Graf auch das Thema des Hochschullehrerdienstrechtes an. Auch in diesem Bereich forderte der freiheitliche Wissenschaftssprecher eine Komponente der Leistung ein. Hier sprach sich Graf für die Einführung eines neuen, modernen und leistungsorientierten Dienstrechtes und die Schaffung von befristeten Dienstverhältnissen aus. "Über die Pragmatisierung wird noch zu diskutieren sein", so der Obmann des Wissenschaftsausschusses abschließend. (Schluß)

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