Volkskultur - die Vielfalt als Chance

Volksliedwerk startet neues Magazin vol.

St.Pölten (NLK) - Europäische Einigung und Globalisierung haben der Volkskultur zu einem neuen Höhenflug verholfen. Sie ist in der Lage, Eigenarten einer Region zu zeigen und bewusst werden zu lassen, was eigentlich Europas Vielfalt ausmacht. Künstlerischer Wert und kulturpolitische Relevanz werden heute kaum mehr in Frage gestellt. Das Österreichische Volksliedwerk hat aus diesen Einsichten heraus und aus aktuellen Notwendigkeiten die neue Halbjahresschrift "vol. Volkskultur zur Zeit" gestartet, deren erstes Heft in einer Auflage von 10.000 Stück nicht nur an Volkskundler und an Volkskunde Interessierte, sondern Kulturarbeiter und mit Volkskultur befasste Institutionen aller Art versandt wird. Das Heft 1 umfasst 40 Seiten im attraktiven Querformat und ist im Vierfarbendruck aufwendig und übersichtlich gestaltet. Die Generalsekretärin des Österreichischen Volksliedwerkes, Maria Walcher, begründet das Erscheinen der Publikation wie folgt: "Die Idee entstand aus dem Wunsch, volkskulturelle Themenstellungen in anregender Weise und attraktiver Aufmachung einem größeren Interessentenkreis zugänglich zu machen. Wir möchten damit Neugier für unser Fach wecken, für unsere Themenstellung sensibilisieren und die Diskussion rund um unser Aufgabengebiet auf eine breitere Basis stellen."

In erster Linie ist "vol." Medium der Sommerakademie des Volksliedwerkes. Im ersten Heft sind daher die Beiträge der Vorjahres-Referenten veröffentlicht, darunter Erhard Busek, Univ.Prof. Walter Deutsch, Dr. Peter Strasser, Christian Schachinger und andere. Doch soll der Inhalt bei Bedarf auch breiter gestreut sein. Maria Walcher stellt fest: "Kunst, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien verlieren zunehmend die Scheu, sich wieder lange Zeit verpönten Themen wie Heimat, Volksmusik, Tracht etc. anzunehmen und diese in unterschiedlicher Art für eigene Zwecke zu nutzen."

In der ersten Publikation finden sich die Referate des Vorjahres, die sich mit weit über den engeren Volkskulturbegriff hinausgehenden Themen beschäftigen. "Architektur auf dem Land" wird in einer "Schule des Sehens" ebenso behandelt wie die "Schule des Wortes" und die "Schule des Hörens". Die "Volksmusik und ihre mediale Beachtung" ist ebenso enthalten wie "Form und Sinn der Geschichte im Alltag", die Universalisierung und "Volkskultur als Spielwiese" und die "Vielfalt als Chance". Fünf Porträts stellen Volksmusikensembles und einzelne Künstler vor.

"vol." ist beim Österreichischen Volksliedwerk, 1010 Wien, Operngasse 6, Telefon 01/5126335, erhältlich.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2174Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK