Schwarzenbach will in burgenländischen Naturpark

Noch heuer sollen die ersten Maßnahmen stattfinden

St.Pölten (NLK) - Die Marktgemeinde Schwarzenbach, Bezirk Wiener Neustadt, will Mitglied beim burgenländischen Naturpark "Landseer Berge" werden. Zu diesem Naturpark, der mit seinen Vorbereitungen schon begonnen hat, gehören auch die burgenländischen Gemeinden Markt St.Martin, Kobersdorf, Kaisersdorf, Draßmarkt und Weingraben. Dort planen die Proponenten, allen voran der Weingrabner Bürgermeister Franz Hoschopf als Obmann und als fachlicher Betreuer Dipl.Ing. Gerhard Schlögl die weiteren Schritte. Jetzt soll eine Studie über den künftigen Naturpark erstellt werden. Auch an Informationsveranstaltungen ist gedacht, wobei die gesamte Bevölkerung in den Naturpark eingebunden werden soll. Heuer im Herbst soll der Naturpark per Verordnung realisiert werden. Ab dann beginnt auch die Umsetzung der projektierten Maßnahmen. "In zwei Jahren", so schätzt Schwarzenbachs Bürgermeister Johann Giefing, werde dieser Naturpark Wirklichkeit.

Der Naturpark "Landseer Berge" wäre hervorragend für touristische Nutzungen geeignet. Zudem verfügt er schon jetzt über zahlreiche Einrichtungen des Gewerbes. Die Möglichkeiten sprechen jedenfalls für sich. So ist die größte Burgruine Mitteleuropas, nämlich Landsee, hier zu finden, aber auch ein echter Vulkan, nämlich der Pauliberg. Schwarzenbach wiederum glänzt durch die keltische Wallanlage, die jährlichen Ausgrabungen, mit denen die Jungsteinzeitfunde und vor allem die keltische La-Tène-Zeit erschlossen werden, und durch den Aussichtsturm mit dem Blick in das Mittelburgenland, nach Ungarn und nach Niederösterreich.

Schwarzenbach ist mittlerweile dem Verein "Naturpark Landseer Berge" per Gemeinderatsbeschluss beigetreten, mit der Auflage, die ersten drei Jahre auf Grund der enormen Vorleistungen zahlungsfrei zu bleiben.

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