1999 fast 300 Millionen Beihilfe für Schulen und Kindergärten

Kranzl: Auch im abgelaufenen Jahr bemerkenswerte Vorhaben

St.Pölten (NLK) - Jetzt liegt die Gesamtsumme der Unterstützungen des Landes Niederösterreich im Jahr 1999 für die Bauvorhaben, die Instandsetzungen und Einrichtungen in den Schulen und Kindergärten vor: Im abgeschlossenen Jahr konnten im Schul- und Kindergartenfonds Neu- oder Umbauten an 139 Schulen und 64 Kindergärten bewilligt werden. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf über 1,3 Milliarden Schilling. Das Land Niederösterreich steuert dazu 262,79 Millionen Schilling an Beihilfen bei. Zudem wurden noch Zinsenzuschüsse in der Gesamthöhe von 187,47 Millionen Schilling bewilligt. Neben diesen Projekten konnten außerdem noch 274 Instandsetzungen und Einrichtungen mit 35,12 Millionen Schilling an Beihilfen gefördert werden. In der Gesamtsumme ergibt das fast 300 Millionen Schilling an Beihilfen.

"Vom relativ kleinen Vorhaben bis zu Großprojekten auf dem Schul-und Kindergartensektor kommt buchstäblich alles vor", meinte dazu Landesrätin Christa Kranzl. "Wir müssen uns in jedem dieser Fälle bemühen, die Interessen und Neigungen der Kinder und Jugendlichen zielgenau zu erkennen und rasch darauf zu reagieren." Die ersten Schritte der Kinder und Jugendlichen auf ihrem Lebensweg seien von besonderer Wichtigkeit. Außerdem verwies Kranzl auf den wichtigen Beitrag dieser Projekte zur Konjunktur in Niederösterreich, zumal alle Regionen gleichmäßig, je nach Bedarf, berücksichtigt werden.

Einige Vorhaben des Jahres 1999 können als "Besonderheit" gewertet werden und sollen deshalb nicht unerwähnt bleiben:

Die Volks- und Hauptschule Pottendorf, Bezirk Baden, als einziger kubistischer Schulbau Niederösterreichs aus der Zwischenkriegszeit, was besonders hohe Auflagen der Denkmalschützer verlangte. Ein Turnsaal bzw. eine Mehrzweckhalle wurde zugebaut. Der Bau soll heuer fertig werden. Kosten: 25 Millionen Schilling.

Die Hauptschule Markt Piesting wird neu errichtet. Die denkmalgeschützte Seiser-Mühle mit dem großen Speichergebäude im Zentrum des Ortes stand jahrelang leer. An der Fassade waren noch die Einschüsse aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges zu sehen. Nach dem Tod des letzten Besitzers erwarb die Gemeinde den Riesenkomplex. Gleichzeitig platzte die Volks- und Hauptschule aus allen Nähten. Im Herbst 1995 erkannte eine Schulbaukommission, dass sich die Seiser-Mühle für einen Hauptschulbau eignen könnte, wenn man den Aspekt der Erhaltung von wertvollem Kulturgut und Denkmalschutz berücksichtigt. Die Gemeinden Markt Piesting, Wöllersdorf-Steinabrückl und Waldegg, die miteinander die Hauptschulgemeinde bilden, entschlossen sich nach reiflicher Überlegung, den ehemaligen Speicher, das Mühlengebäude und einen Teil des Herrschaftsgebäudes bei einem gleichzeitigen Bau eines Turnsaaltraktes in eine stilvolle, aber den Anforderungen des modernen Unterrichts gerecht werdende Hauptschule zu verwandeln. Auch die Möglichkeit der Finanzierung aus dem NÖ Schul- und Kindergartenfonds wurde natürlich einbezogen. Der Schulbetrieb ist für September 2000 geplant. Kosten: 90,6 Millionen Schilling.

Die Volks- und Hauptschule Yspertal (Bezirk Melk). Die Sanierung und Modernisierung des Hallenbades war notwendig. An Stelle des zweiten Turnsaales wurde ein Lehrschwimmbecken gebaut. Das Hallenbad wurde im Frühjahr 1999 eröffnet. Die anteiligen Kosten: 13,76 Millionen Schilling.

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