FSG Wien zur Regierungsbildung: Schüsse aus der Hüfte sind nicht gefragt

Wien (FSG). Als entbehrlich bezeichnete der Vorsitzende der Wiener Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Josef Edler, die Meldungen diverser Funktionäre aus der ÖVP, aber auch aus der SPÖ: "Anscheinend haben viele Gedächtnislücken oder sie haben das Wahlergebnis vom 3. Oktober 1999 schon vergessen. Die ÖVP soll ihre um sich schlagenden Scharfmacher aus dem Bereich des ÖAAB einbremsen; die Positionen des ÖAAB sind unerträglich", kritisierte Edler. ++++

Die FSG Wien stellt fest: Erstens: Österreich ist ein guter Sozialstaat mit besten Wirtschaftsdaten. Zweitens: Notwendige zukunftsorientierte Reformen sind in guterösterreichischer Tradition zwischen Regierung und Sozialpartnern lösbar. Drittens: Die Wiener FSG hat volles Vertrauen in das Verhandlungsteam von Bundeskanzler Mag. Viktor Klima.

Edler abschließend: "Die ÖVP soll sich endlich entscheiden, ob sie mit der SPÖ eine Regierung bilden oder ihre Oppositionsrolle aufrecht erhalten will bzw. eine Zusammenarbeit mit der Haider-FPÖ anstrebt."

FSG, 13. Jänner 2000 Nr. 1

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