Csörgits: Wirtschaft in Verpflichtung nehmen

Ältere ArbeitnehmerInnen nicht doppelt bestrafen

Wien (OTS) - Konkrete Massnahmen von der Wirtschaft um ältere ArbeitnehmerInnen länger im Arbeitsprozess zu halten, forderte heute ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits. Es müsse daher von Seiten der Wirtschaft aber auch von Seiten der öffentlichen Hand alles getan werden, um ältere ArbeitnehmerInnen am Arbeitsmarkt zu behalten und bereits Arbeitslose wieder zu integrieren.

Eigentlicher Verursacher vorzeitiger Frühpensionen seien jene Unternehmer, die ArbeitnehmerInnen schon in mittlerem Alter in die Arbeitslosigkeit treiben, so Csörgits. ArbeitnehmerInnen stünden schon heute verstärkt unter Druck, so Csörgits. Denn für die Wirtschaft seien ArbeitnehmerInnen mit 40 schon "zu alt" für den Arbeitsmarkt. Die Wirtschaft treibe diese ArbeitnehmerInnen in die Arbeitslosigkeit, gleichzeitig werden sie jedoch mit dem Vorwurf konfrontiert zu früh in Pension zu gehen, erklärt die ÖGB-Frauenvorsitzende.

Durch die rasche Weiterentwicklung am Arbeitsmarkt, sei aber auch die Belastung der ArbeitnehmerInnen in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, so Csörgits. Körperliche Belastungen aber auch negative Auswirkungen wie Mobbing und Stress beeinträchtigen die Beschäftigten. Wenn Menschen länger im Arbeitsprozess gehalten werden sollen, müsse es daher auch konkrete Überlegungen geben, wie die Arbeitswelt humaner gestaltet werden könne. (bfm)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Birgit Flenreiss-Mäder
Tel.: (01)534 44/480 Dw
Fax: (01)533 52 93

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/OTS