Görg: MA 29 (Brückenbau-Grundbau) entspricht der ÖNORM

Wien, (OTS) Brücken sind Bauwerke, die über ein Jahrhundert und länger bestehen sollen. Mangelnde Qualität beim Bau des Tragwerkes und Sparen am falschen Fleck können letztendlich sehr teuer kommen. Deshalb ist in allen Lebensphasen einer Brücke - von der Planung über den Neubau und der Erhaltung bis zum Abbruch -professionelle Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement nötig. Außergewöhnliche Leistungen erfordern überhaupt außergewöhnliches Qualitätsmanagement.

Beim Festakt am Mittwoch im Wappensaal des Wiener Rathauses freute sich Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg anlässlich der offiziellen Überreichung des ISO-9001-Zertifikates an die MA 29 (Brückenbau und Grundbau)durch den Geschäftsführer der österreichischen Zertifizierungs- und Begutachtungs-GmbH, Konrad Scheiber, der der "Brückenbauabteilung" der Stadt Wien höchstes Lob aussprach.

Auch Vizebürgermeister Görg wies einmal mehr auf die in den letzten Jahren immer wieder durch spektakuläre Meisterleistungen wie z.B. die Praterbrückenhebung, den Ausbau der Prater Hochstraße, das Fly Over und den Nordsteg medial positiv besetzte Magistratsabteilung (MA 29) seiner Geschäftsgruppe hin. OSR Walter Hufnagel und sein Team hätten wirklich außergewöhnliche Leistungen zustande gebracht, so Vizebügermeister Görg, dass die Abteilung ehrgeizig genug ist, auch als eine der ersten
Magistratsabteilungen eine ISO-Zertifizierung anzustreben, wundere ihn gar nicht.****

"In der Baubranche, speziell bei Großprojekten, sind in den letzten Jahren ISO-Zertifizierungen als Vergabekriterium immer wichtiger geworden, daher sollte dies auch für den Auftraggeber MA 29 gelten," sagte Vizebürgermeister Görg.

Der Nutzen der ISO-Zertifizierungen liege in der qualitätsgesicherten und international-genormten Verfahrensabwicklung von Ausschreibungen, Vergaben und Bauabwicklungen, etc.. Dabei werde durch das vorgeschriebene Qualitätsmanagement auch eine neue "Fehler"-Kultur eingeführt -anstatt nur Personen für Fehler zur Verantwortung zu ziehen, müsse in einer Nachanalyse ein Verbesserungsvorschlag erarbeitet werden, der bei ähnlich-gelagerten Aufträgen die Fehlerquelle im Vorhinein ausschalten soll.

Und auch der von außen auferlegten Leistungs- und Fehlerkontrolle konnte Vizebürgermeister Görg "sehr viel abgewinnen". Denn zusätzlich zur Fehler-Kontrolle werde durch die ÖNORM auch jährlich ein weiteres Überprüfungsaudit vorgeschrieben. "Ziele, die sich ein Unternehmen - in diesem Fall unsere MA 29 -gesteckt hat, werden dabei einmal jährlich mittels eines Leistungserbringungskatalogs überprüft - damit soll nicht nur Qualitätssicherung im Sinne der ständigen Weiterentwicklung sondern auch die systematische Erarbeitung von Zielen zum Standard-Repertoire unserer Magistratsabteilung gemacht werden," schloss Vizebürgermeister Görg seine Festrede.

ISO-Zertifizierungen gewährleisten Qualitätssicherung nach innen und außen. Zur Erlangung einer international genormten Zertifizierung werden österreichische Unternehmungen - in diesem Fall die Magistratsabteilung 29 - vom ÖQS (Österr. Zertifizerungs-und Begutachtungs-GmbH) einem zweitägigen Audit unterzogen, bei
dem geprüft wird, ob der internationale Qualitätsstandard gemäß der ÖNORM ISO 9001 erfüllt wird. Das ÖQS ist Teil der internationalen Zertifizierungsorganisation, IQNet, die insgesamt
29 internationale Mitgliedstaaten zählt. (Schluss) lei

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