Akquisition von Mitsui Pharmaceuticals, Inc. stärkt Scherings Position in Japan und im Therapeutika-Geschäft ots Ad hoc-Service: Schering AG <DE0007172009>

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Die Schering AG, Berlin, gab heute
bekannt, dass ihre 100-prozentige japanische Tochtergesellschaft Nihon Schering K.K. alle im Umlauf befindlichen Aktien des japanischen Pharmaunternehmens Mitsui Pharmaceuticals, Inc. erwerben wird. Die entsprechenden Verträge wurden heute zwischen Nihon Schering und Mitsui Chemicals. Inc. unterzeichnet. Der Nettoumsatz von Mitsui Pharmaceuticals im Bereich Pharmazeutika betrug im Geschäftsjahr bis März 1999 12 Mrd. Yen (EUR 123 Mio.). Mit Abschluß der Transaktion wird Mitsui Chemicals 100 % der umlaufenden Stammaktien auf Nihon Schering übertragen.

Da sich Mitsui Pharmaceuticals ebenso wie Schering mit seinem Geschäftsfeld Therapeutika auf die drei Hauptgebiete Onkologie, Herz-Kreislauf- und Zentrales Nervensystem konzentriert, passen die beiden Unternehmen in strategischer Hinsicht ausgezeichnet zusammen. Das hohe Leistungspotenzial und die umfangreichen Erfahrungen von Mitsui Pharmaceuticals bei der Entwicklung therapeutischer Produkte sowie seine Marketing- und Vertriebsorganisation stellen eine ideale Ergänzung zur künftigen Produkt-Pipeline von Nihon Schering im Therapeutika-Geschäft dar.

Diese Akquisition stellt einen weiteren bedeutenden Schritt im Rahmen der neuen Expansionsstrategie von Schering dar. Japan ist für Schering ein wichtiger strategischer Markt, so erzielt der Konzern in diesem Land ca. 11 % seines Umsatzes. Bisher machten die Diagnostika-Produkte mehr als 80% des Umsatzes von Nihon Schering aus. Nachdem im letzten Jahr in Japan die Zulassung oraler Kontrazeptiva erfolgte, hat Nihon Schering mit der Einführung des Produkts Triquilar bereits begonnen, sein Geschäft auf den Bereich Gynäkologie auszudehnen.

Im Bereich Therapeutika erwirtschaftet Schering 31 % seines weltweiten Umsatzes. In Japan konnte ein ähnlich hoher Marktanteil bisher noch nicht erreicht werden. Die Übernahme von Mitsui Pharmaceuticals und die Entwicklungspipeline, die aus Scherings weltweitem F+E-Engagement hervorgeht, gestatten es Nihon Schering nunmehr, seine Präsenz auf dem japanischen Therapeutikamarkt erheblich auszubauen. Der Schwerpunkt wird dabei auf schweren Krankheiten liegen, die zu Behinderungen führen.

Nihon Schering beabsichtigt, mit Fludara und Betaferon in diesem Jahr zwei neue therapeutische Produkte in Japan einzuführen, die erstmals dem medizinischen Bedarf bei Leukämie und Multipler Sklerose Rechnung tragen. Gleichzeitig wird Nihon Schering, nun mit Unterstützung von Mitsui Pharmaceuticals, an der globalen Entwicklung verschiedener neuer Projekte beteiligt sein. Ferner werden die Projekte von Mitsui Pharmaceuticals in Scherings globales Produkt-Portfolio eingehen. Beispielsweise wird MS-209 (in der Indikation Brustkrebs) in und außerhalb Japans als ein Multi-Drug Resistenzmodulator entwickelt. Darüber hinaus gibt es vielversprechende klinische und vorklinische Projekte.

Oliver Renner
Leiter Finanz- und Wirtschaftskommunikation
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