AKNÖ-Präsident Staudinger: Strompreissenkung in Niederösterreich ist vernünftiger Schritt

Weitere Absenkung im Jahr 2001 notwendig!

Wien (OTS).- "Ich begrüße diese Maßnahmen als vernünftigen Schritt in die richtige Richtung. Es wird damit eine langjährige Forderung von AK und ÖGB zumindest teilweise erfüllt." Das stellt der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Josef Staudinger, zur heute von der EVN angekündigten Senkung der Strompreise in Niederösterreich fest. Für Präsident Staudinger werden die niedrigeren Strompreise zu einer erheblichen finanziellen Entlastung von Betrieben und privaten Haushalten führen, was einerseits wichtige Impulse für die NÖ Wirtschaft bringt und wovon andererseits vor allem Beschäftigte mit niedrigen Einkommen profitieren. Trotzdem sei eine weitere Absenkung der Strompreise im Jahr 2001 notwendig, so Staudinger.***

Die Senkung der Strompreise in Niederösterreich ist für den AKNÖ-Präsident eine erfreuliche Tatsache. Zum einen, weil die EVN nunmehr das zweitbilligste Energieversorgungsunternehmen in Österreich ist, zum anderen, weil damit eine langjährige Forderung der Arbeiterkammer zumindest teilweise umgesetzt wird. Staudinger:
"Durch die Liberalisierung und Kooperationen am Stromsektor entstehen Kostenvorteile, die nicht nur an große Industriebetriebe, sondern auch an die Tarifkunden weitergegeben werden müssen. Dies umso mehr, als die Tarifkunden in Österreich ihren Versorger nicht wechseln können. Mit der Senkung um durchschnittlich 7 Prozent wurden die von der EVN erzielten Kosteneinsparungen jetzt in einem ersten Schritt an die privaten Haushalte und Gewerbebetriebe weitergegeben. Da aber die EVN ab 2001 ihren Fremdstrom zu 100 Prozent von den günstigsten Lieferanten in Europa beziehen kann, erwarte ich mir eine nochmalige Absenkung der Stromtarife."

Außerdem fordert der AKNÖ-Präsident die EVN auf, schon jetzt die technischen Voraussetzungen dafür in Angriff zu nehmen, dass in Zukunft auch die Kleinabnehmer einen direkten und unkomplizierten Marktzugang zum billigeren Strom haben. Notwendig seien dafür unter anderem die Schaffung entsprechender EDV-Systeme und die Entwicklung einer neuen Zählergeneration.

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