Aumayr fordert Absicherung des österreichischen Trinkwassers vor EU-Zugriff

Wien, 2000-01-11 (fpd) - "Ohne Wasser gibt es kein Leben auf diesem Planeten. Wasser ist das Lebensmittel Nummer Eins. Nach Einschätzung von Experten droht aber weltweit in den nächsten 25 Jahren ein ernster Wassermangel", sagte heute die Konsumentensprecherin der Freiheitlichen, Anna Elisabeth Aumayr. ****

"Der Bedarf an Trinkwasser-Ressourcen wird im Jahr 2025 um 40% höher sein als im Jahr 1995. Dies geht aus dem Bericht der Welt-Wasser-Kommission hervor.
Die Bewirtschaftung der Wasserressourcen in der EU kann laut Paragraph 130s des Maastrichter-Vertrages derzeit nur mit Einstimmigkeit geändert werden. Durch die EU-Osterweiterung ist aber das Einstimmigkeitsprinzip nicht nur massiv gefährdet, sondern kurz vor dem Fall. Aus diesem Grund ist die künftige Bundesregierung aufgefordert, sich bei der kommenden EU-Reformkonferenz massiv dafür einzusetzen, daß gerade die kleineren EU-Ländern weiterhin, über ihre Wasserressourcen frei verfügen können", so Aumayr.

"In der Vergangenheit hat Spanien schon einmal einen Antrag im europäischen Ministerrat gestellt, der darauf abzielte, die europäischen Wasserressourcen zentral von Brüssel aus zu bewirtschaften. Die Länder des dürren und heißen Südens spekulieren schon lange darauf, auch etwas von den alpenländischen Quellen für ihre bewässerungsintensive Landwirtschaft abzukriegen", betonte Aumayr.

"Um neue Mitglieder aufnehmen zu können, wird einer der Knackpunkte der kommenden EU-Reformkonferenz die Einschränkung der Bereiche sein, in denen Einstimmigkeit notwendig ist. Um unser Trinkwasser auch in Zukunft vor EU-Zugriff zu schützen, müssen die verantwortlichen Politiker heute handeln", schloß Aumayr. (Schluß)

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