Sacher: Wichtige Verkehrsausbauvorhaben drängen auf Umsetzung

Umfrage unter ÖAMTC-Mitgliedern gibt SPNÖ-Verkehrsoffensive recht

St. Pölten, (SPI) - "Desolate Autobahnen, wichtige Strassen- und Umfahrungsprojekte und der rasche und vor allem leistungsfähige Ausbau der überregionalen Verkehrsverbindungen - die Ergebnisse einer vom ÖAMTC unter seinen Mitgliedern erfolgten Umfrage geben der vor rund einem Jahr gestarteten Sozialdemokratischen Verkehrsoffensive in Niederösterreich recht", freut sich der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher über die Unterstützung. Nach einer ersten Auswertung beklagen die niederösterreichischen Autofahrer vor allem die desolaten Autobahnen, sie fordern den dreispurigen Vollausbau der Westautobahn sowie die Erweiterung der Südautobahn auf vier Fahrspuren je Fahrtrichtung zumindest zwischen Baden und Wien. Weiters fordern die Autofahrer den raschen Bau einer Wiener Nord- und Südumfahrung, auch der vierspurige Ausbau der B 304 zwischen Krems und Traismauer sowie neue Donaubrücken bei Traismauer und Klosterneuburg gehören zu den am häufigsten geäußerten Forderungen.****

Zur Vorbereitung der sozialdemokratischen Verkehrsoffensive wurden in den vergangenen Monaten - in enger Zusammenarbeit mit den Regionen und den Gemeinden - fünf regionale Verkehrskonzepte (Waldviertel, Weinviertel, Mostviertel, NÖ-Süd, Zentralraum) erarbeitet. Tausende Zuschriften im Rahmen einer Verkehrsaktion und damit viele wichtige Forderungen der Menschen nach besseren Verkehrsverbindungen sind in die Erarbeitungen der Verkehrskonzepte eingeflossen. Weitere wichtige Projekte der Menschen, in der ÖAMTC-Umfrage noch nicht angeführt, waren beispielsweise die Errichtung der Nordautobahn im Weinviertel, einer "Waldviertelautobahn", einer neuen Donaubrücke bei Traismauer, die Errichtung der S 34, der Ausbau der Wechselautobahn, und viele andere mehr.

"Es ist völlig richtig, dass diese Projekte nicht mehr weiter aufgeschoben werden können. Auch wenn manche Planungen bereits in Angriff genommen wurden, so ist beispielsweise die Finanzierung vieler Ausbauvorhaben noch immer nicht geklärt. Daher treten die NÖ Sozialdemokraten auch dafür ein, dass sich die Einführung der LKW-Maut nicht weiter verzögert", so Abg. Sacher weiter. Wirtschaftsminister Johannes Farnleitner muss die notwendige Verordnung endlich unterzeichnen - sonst droht dem Strassenausbau der Ostregion aufgrund fehlender Finanzmittel ein Bau- und Planungsstopp. "Entsprechende Befürchtungen der Strassenbaugesellschaft ASFINAG, die diese bereits geäußert hat, sollten jedenfalls bei den verantwortlichen Politikern die Alarmglocken läuten lassen", sieht der NÖ-Politiker Handlungsbedarf. Weiters soll für die wichtigen Infrastrukturvorhaben in Niederösterreich eine gesetzlich verankerte und damit definitive Ausbauplanung erreicht werden. Aufgrund der beträchtlichen Finanzmittel, die für die verschiedenen Ausbauvorhaben notwendig sind, werden Zeithorizonte für die Fertigstellung der einzelnen Projekte genannt, die Jahrzehnte in das kommende Jahrtausend reichen. "Dies ist eindeutig zu lange - wie dies auch völlig zu Recht die Autofahrer beklagen", so SP-Klubobmann Ewald Sacher abschließend.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI