Vorläufige Testergebnisse von deutschen Wissenschaftlern deuten darauf hin, dass das Nike-Fußballtrikot von Borussia Dortmund nicht gesundheitsgefährdend ist

Die Highlights:

- Dr. Kruschak vom Labor Hanse-Control in Hamburg, wo die Testverfahren mit den Kleidungsstücken durchgeführt wurden, erklärte:
"... kein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher, der das Trikot trägt."

- Verschiedene deutsche Wissenschaftler stimmen zu, dass die Konzentrationen der TBT-Spuren ein nicht signifikantes Gesundheitsrisiko darstellen

- Nike führt weitere Tests und Bewertungen seiner eigenen Produktlinien und anderer Kleidungsstücke auf dem Markt für weitere vergleichbare Resultate durch

Beaverton, Oregon (ots-PRNewswire) - Um seiner Verpflichtung nachzukommen, die Sicherheit der Nike Fußballtrikots von Borussia Dortmund für die Verbraucher schnell zu überprüfen, veröffentlichte Nike (NYSE: NKE) Aussagen verschiedener deutscher Wissenschaftler auf der Basis vorläufiger Testergebnisse, die darauf schließen lassen, dass die Kleidungsstücke für Menschen keine Gefahr darstellen.

Nike hat die Tests in Auftrag gegeben, die mit den Borussia Dortmund-Shirts durch das Labor Hanse-Control in Hamburg in den letzten 48 Stunden durchgeführt wurden. TBT wurde dabei in Nachweismengen vorgefunden, die als für den Verbraucher unerheblich einzustufen sind. Dr. Kruschak, Leiter von Hanse-Control, sagte dazu:
"Angesichts der getesteten Parameter und der Tributyltin-Konzentration in den NIKE Shirts sollte für den Verbraucher, der ein solches Shirt trägt, kein Gesundheitsrisiko bestehen."

Weitere anerkannte Umweltwissenschaftler stimmten zu, dass Tributyltin (TBT) in Spurenkonzentrationen kein bedeutendes Gesundheitsrisiko darstellt. Professor Michael Braungart von der Environmental Protection Encouragement Agency (EPEA Internationale Umweltforschung GmbH) aus Hamburg sagte:

"Es bestand zu keiner Zeit irgendein Risiko beim Tragen eines NIKE Sportshirts, wo das Risiko in Zusammenhang steht mit den analysierten Konzentrationen von Organotin-Komponenten. Bei Meeresfrüchten ist beispielsweise die Belastung von TBT in Muscheln aus der Nordsee, die erst kürzlich untersucht und nachgewiesen wurde, 10 bis
20mal höher als in dem Sportshirt, das untersucht wurde. Vor diesem Hintergrund ist diese Menge an TBT, die durch die Haut aufgenommen wird, sogar für Kinder ohne Bedeutung."

Dr. Awni Sarrif, Director, Toxicology and Regulatory Affairs, Europe für DuPont Deutschland mit Sitz in Frankfurt, bewertete die Forschungsergebnisse aus der deutschen TV-Sendung PlusMinus, nach der niedrige Mengen von TBT in einem Borussia Dortmund-Shirt vorgefunden wurden. Die Forschungsergebnisse zeigten geringe Mengen an TBT in einem T-Shirt, kein Vorkommenin einem weiteren Nike-Produkt DRI-FIT(TM) und außerdem TBT in einer Reihe anderer Produkte, die nicht Nike von stammen. Seine Antwort lautete folgendermaßen: "TBTs sind in Wasser (menschlichem Schweiß) nur schwer löslich, und selbst wenn sie tatsächlich aufgenommen werden sollten, ist die Menge, die in den menschlichen Körper gelangt, gesundheitlich unbedenklich."

Nike schließt nur Verträge über Produkte mit Herstellern, die keine gesetzlich verbotenen Substanzen einsetzen. TBT ist keine Substanz, die regelmäßig bei Nikes Fertigung der Trikots von Borussia Dortmund verwendet wird und ist in der Herstellung von Kleidung nicht verboten. Das Unternehmen hat außerdem eigene Wissenschaftler und Umweltberater, die bei der Bestimmung passender Materialien und Chemikalien beraten, die bei der Produktion von Kleidung, Footwear und Ausstattung Verwendung finden.

Das Borussia Dortmund-Shirt wird von europäischen Kleidungsherstellern in Übereinstimmung mit den üblichen Branchenpraktiken produziert. Das Nähen wurde von ARC Sports (UK) übernommen, der Stoff wurde von Cloverbrook (UK) gefertigt, das Garn wurde von UNIFI (UK), Toplon (Asien) und Indorama (Asien) hergestellt und das Logo von Strata (Italien unter Verwendung von Material aus Frankreich). Das Trikot ist nur in Europa erhältlich.

Charlie Denson, General Manager von Nike Europe, ließ dazu verlauten: "Obwohl wir keine gesundheitlichen Beschwerden oder andere negative Vorkommnisse im Zusammenhang mit diesem Trikot zu verzeichnen hatten, kümmern wir uns zuerst um die Verbraucher, und wir haben daher diese Schritte unternommen. Obwohl uns die Wissenschaftler versichert haben, dass die Mengen von TBT, die in Testergebnissen im TV nachgewiesen wurden, kein Risiko für den Verbraucher darstellen, werden wir mit den Tests fortfahren, um eine Bestätigung unserer vorläufigen Befunde zu erhalten."

Nike hat sich verpflichtet, auch verschiedene andere Produkte aus seiner Produktlinie für Sportkleidung zu testen. Als Leitlinie für seinen eigenen Herstellungsprozess wird Nike sowohl eigene Fußballtrikots und Kleidung prüfen als auch die anderer Hersteller auf dem Markt, um die Vergleichbarkeit des Stoffes und das Vorhandensein von chemischen Substanzen sowohl bei Spezialkleidung als auch bei normaler Kleidung zu bewerten.

"Verbraucher und Einzelhändler können weiterhin darauf vertrauen, dass die Kleidung sicher ist," fügte Denson hinzu.

ots Originaltext: Nike
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oder
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oder
Dr. Kruschak von Hanse-Control, Tel. (Deutschland) 040-6461-7310 oder
Dr. Awni Sarrif, Director, Toxicology und Regulatory
Affairs, Europe von DuPont Deutschland, Tel. (Deutschland) 06172-8726-2649.

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