Jugendpolitik 2000 mit neuen Akzenten

Prokop: "Schwerpunkt bei kommunalen Jugendpartnerschaften"

St.Pölten (NLK) - Die Schwerpunkte der Jugendpolitik im Jahr 2000 umriss heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. "Qualitätssicherung, Zertifizierung und kommunale Jugendpartnerschaften werden die zukünftigen Schwerpunkte bilden. Jugendfreundlichkeit in den Gemeinden sichert das Interesse junger Menschen an unserer Welt", stellte Prokop fest.

Die Jugendarbeit in Niederösterreich profitiert seit Jahren durch den Wettbewerb "Jugendfreundliche Gemeinden". Dadurch wurde ein hohes Maß an jugendfreundlicher Qualität geschaffen. Kommunale Jugendpolitik hat auch positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Jugendkriminalität: In Niederösterreich gibt es hier einen Rückgang, in anderen Bundesländern teilweise eine Steigerung. Deshalb wird der Wettbewerb auf eine qualitativ höherwertige Ebene gestellt.

"Es wäre wünschenswert, dass jede Gemeinde einen eigenen Jugendgemeinderat einrichtet!", stellte Prokop weiters fest und kündigte an, dass noch heuer im St.Pöltner Landhausboulevard eine Jugendinformationsstelle eingerichtet wird. Sie soll technisch auf den letzten Stand ausgerüstet sein und über alle Möglichkeiten der Informationstechnologie verfügen. Bei der Beratung liegt der Schwerpunkt bei den jungen Berufstätigen.

Neue Akzente im Jugendschutz gibt es auch durch eine Stärkung der Erwachsenenverantwortung. "Wir sollten auch überlegen, einem Wunsch vieler Jugendlicher entsprechend, ein Kreditverbot für jene zu geben, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben." Schließlich will Prokop als Vorsitzende der Landesjugendreferentenkonferenz auch auf eine Harmonisierung der Jugendschutzbestimmungen hinarbeiten.

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