Haupt gegen generelle Anhebung des Frühpensionsalters

"Sofortige Maßnahmen zur effizienten Vermittlung arbeitsloser älterer Arbeitnehmer notwendig"

Wien, 2000-01-10 (fpd) - Gegen eine generelle Anhebung des gesetzlichen Frühpensionsalters sprach sich heute der freiheitliche Sozialsprecher Mag. Herbert Haupt aus. ****

"Eine generelle Anhebung würde unweigerlich den Personenkreis der tatsächlich kranken und arbeitsunfähigen Menschen massivst unter Druck setzen, so Haupt.

"Die freiheitlichen Befürchtungen, daß durch die ungenügende Pensionsreform der Bundesregierung der allgemeine Trend zu den Frühpensionen nicht umkehrbar ist, wurden aber hiermit bereits am Anfang des Jahres 2000 bestätigt", erklärte Haupt.
"Die Zahl der über sechzigjährigen Beschäftigten ist - im internationalen Vergleich - beschämend gering, und das weitere Ansteigen der Arbeitslosigkeit bei den über 55-jährigen Arbeitnehmern ungebrochen", so Haupt.

"Wir fordern sofortige Maßnahmen zur effizienten Vermittlung arbeitsloser älterer Arbeitnehmer und eine vollständige Reform der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Nur so können ältere Arbeitnehmer auch bis zu ihrem tatsächlichen gesetzlichen Pensionsalter erfolgreich in ihrer Arbeit bestehen und verbleiben", schloß Haupt.(Schluß)

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