Getreideernte '99: Leichte Steigerung trotz geringerer Anbaufläche

85 Prozent der Kartoffelernte in Niederösterreich

St.Pölten (NLK) - Wie das Österreichische Statistische Zentralamt mitteilt, betrug die Getreideernte 1999 trotz einer Reduzierung der Anbaufläche österreichweit rund 4,8 Millionen Tonnen, das ist um ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In Niederösterreich wurden 2,3 Millionen Tonnen geerntet.

Die Brotgetreideernte fiel mit 1,64 Millionen Tonnen um 4 Prozent höher aus als 1998, obwohl sich die Anbaufläche um rund 2 Prozent verringerte. In Niederösterreich waren insgesamt 1,07 Millionen Tonnen zu verzeichnen. Beim Weizen - Weichweizen und Hartweizen - kam man 1999 auf eine österreichweite Ernte von 1,4 Millionen Tonnen, in Niederösterreich waren es 911.287 Tonnen. Beim Winter- und Sommerroggen wurde ein rückläufiges Ergebnis von 218.183 Tonnen (- 8 Prozent) verzeichnet. Eine Flächenreduktion war der Hauptgrund. In Niederösterreich wurden 156.997 Tonnen erreicht. Beim Wintermenggetreide lag Niederösterreich mit 1.087 von 6.342 Tonnen an zweiter Stelle hinter Oberösterreich.

Bei Hafer fiel die Ernte wegen der verringerten Anbaufläche um rund 7 Prozent auf 152.381 Tonnen, wobei Niederösterreich 57.949 Tonnen beitrug. Bei Gerste - Winter- und Sommergerste - stieg Niederösterreich mit 683.031 Tonnen von insgesamt 1,15 Millionen Tonnen gut aus, wenngleich die Anbaufläche um rund 8 Prozent niedriger ausfiel. Beim Körnermais kam Niederösterreich auf 439.117 Tonnen, österreichweit erreichte man 1,7 Millionen Tonnen oder 3 Prozent plus, was auf eine Ausdehnung der Fläche um 3 Prozent zurückzuführen ist. An Getreidestroh konnten insgesamt 2,18 Millionen Tonnen geerntet werden, in Niederösterreich waren es 1,26 Millionen Tonnen.

Und hier noch einige Zahlen zur Hackfruchternte: Bei den Zuckerrüben erreichte man rund 3,2 Millionen Tonnen, was in etwa dem Vorjahresergebnis entspricht. Beim Kartoffelanbau holte man 711.700 Tonnen Gesamternte, um 10 Prozent mehr als 1998, wobei Niederösterreich mit 85 Prozent den überwiegenden Anteil stellte.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2312Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK