Schigebiet Lackenhof soll modernisiert werden

42,7 Millionen Schilling Regionalförderung

St.Pölten (NLK) - Beginnend im April 2000, soll das Schigebiet Lackenhof mit Investitionskosten von maximal 125,8 Millionen Schilling modernisiert werden. Auf Basis dieser Summe hat die NÖ Landesregierung knapp vor Weihnachten beschlossen, für dieses Vorhaben das höchstmögliche Ausmaß an Regionalfördermitteln in Form eines Zuschusses von 42,7 Millionen Schilling zu genehmigen.

Sollten im Zuge der Detailprojektierung ein geringerer Investitionsbedarf nötig bzw. in Folge weitere Förderinstrumente wie z.B. ERP eingebunden werden, verringert sich der Regionalförderanteil dementsprechend. Hinsichtlich Strukturfondsmittel der EU in der Höhe von 40 Prozent der Regionalförderung rangiert das Projekt unter den zuletzt seitens der Landesregierung namhaft gemachten Reserveprojekten für die Programmperiode 1995 bis 1999.

Wenngleich das Vorhaben bis August 2003 anberaumt ist, sollen die Investitionen großteils im Laufe des Jahres 2000 durchgeführt und damit bereits in der Wintersaison 2000/2001 wirksam werden. Voraussetzung für das Projekt ist neben der beabsichtigten 100-prozentigen Übernahme der bestehenden Ötscherlift-Gesellschaft durch die Vereinigte Bergbahnen AG auch eine verbindliche Stellungnahme der Gemeinde Gaming zum geplanten Bau einer Kläranlage im Gemeindegebiet Langau. Dieses Vorhaben und die damit verbundene Neuerschließung einer Quelle ist die Voraussetzung für eine gesicherte Beschneiung des Großen Ötscher.
Der umfassende und zukunftsorientierte Ausbau des Schigebietes Lackenhof als einmalige Chance der längerfristigen Sicherstellung eines marktgerechten Betriebes umfasst Investitionsmaßnahmen wie die Errichtung einer kuppelbaren 4er-Sesselbahn oder ähnlichen technischen Lösung auf den Kleinen Ötscher, Beschneiungsanlagen für den Kleinen und Großen Ötscher, die Anschaffung von Pistengeräten, Gebäude als Garagen für Pistengeräte, Schneekanonen, Werkstätten und eine Tankstelle sowie die Erweiterung des Ski-Data-Systems.

Dieser Investitionsschub ist nicht zuletzt deshalb nötig, weil die bestehenden Schlepplifte auf Grund der technischen Überalterung ein Sicherheitsrisiko darstellen und ab dem nächsten Jahr keine anlagenrechtliche Genehmigung mehr erhalten würden. Auch die vorhandenen Pistengeräte sind nur noch beschränkt einsatzfähig, eine Kapazitätserhöhung ist auf Grund der geplanten Pistenerweiterung bzw. Beschneiung unbedingt erforderlich.

Zu den nicht mehr dem aktuellen Stand einer erfolgreichen Wintersportinfrastruktur entsprechenden Aspekten von Trassenführung, Frequenz und Komfort zählt auch die derzeit fehlende vollständige Beschneiung des Schigebietes, die auf Grund des gestiegenen Gästeanspruches eine unabdingbare Voraussetzung zur Sicherung der Mindestbetriebstage und damit des betriebswirtschaftlichen Erfolges darstellt.

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