Görg eröffnet 1-monatigen Architektur-Zyklus

Wien, (OTS) Der kritische Fotojournalismus des aus Chile stammenden Soziologen Camilo Josè Vergara hat in den Vereinigten Staaten "Kultstatus" - sein Werk, über 9000 Fotografien, die sich mit den Veränderungen und dem Verfall von Gettos amerikanischer Städte auseinander setzen, dokumentiert Momentaufnahmen zerfallender amerikanischer Armenviertel und zeigt eindrucksvoll, was sich innerhalb von 23 Jahren an ausgewählten Orten verändert hat.

Vergaras Fazit: "Amerikas Großstädte zerfallen. Sie führen die Welt in städtische Ruinen".

The New American Getto ist Auftakt einer Architektur-Kooperation "Architektur der Sprache, Sprache der Architektur" zwischen der Wiener Planungswerkstatt und der Alten Schmiede, die
am Montag im Rahmen eines Pressegespräches von Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg und dem Künstler Vergara präsentiert wurde. Der einmonatige Architektur-Zyklus bietet Architekturinteressierten zwischen 11. Jänner und 10. Februar von Montag bis Donnerstag Architekturveranstaltungen und Lesungen mit renommierten österreichischen aber auch ausländischen Autoren und Architekten. Idee, Konzept und Organisation des Projektes ist von Elfriede Czurda.

"The New American Getto" wurde vor allem im internationalen, englischsprachigen Raum gezeigt. Von 11.1. - 9.2.2000 hat nun erstmals das deutschsprachige Publikum in der Wiener Planungswerkstatt die Gelegenheit, eine Auswahl der soziologischen und künstlerischen Zeitreise zu den "American Ruins" kennen zu lernen. Kurator der Ausstellung ist der Mailänder Architekt Fabrizio Lepore.

Am Mittwoch, dem 12.1.2000 präsentiert Vergara um 19 Uhr in der Wiener Planungswerkstatt sein neuestes Buch "American Ruins". Camilo José Vergara wurde 1945 in Chile geboren, verlässt als 15-Jähriger seine Familie und wandert 5 Jahre später nach Amerika aus. Während seines Soziologie-Studiums an der Columbia
University, das er mit einem Master of Arts abschließt, beginnt
er, Wohnviertel und Strukturen von städtischen Randgebieten zu fotografieren. Seit 1977 arbeitet er an dem Aufbau seines
inzwischen wissenschaftlich anerkannten Archives, das sich in mehr als 9000 Fotografien und zahlreichen Untersuchungen dem Leben in Armut und dem Leben als Minderheit in städtischen Grenzgebieten widmet.

Zahlreiche renommierte Fotografie- und Architektursammlungen der USA - wie z.B. das Getty Center, das New Museum of
Contemporary Art in New York, die Avery Library der Columbia University - haben seine Fotodokumentationen in ihr Repertoire aufgenommen. Camilo José Vergara wurde u.a. mit Auszeichnungen des New York Council of the Arts und des National Endowments for the Arts bedacht.

1995 erscheint das gleichnamige Buch zur Ausstellung, seit
1999 gibt es auch die Taschenbuch-Ausgabe zu The New American
Getto.

Die Ausstellung von Vergara im Detail beschrieben: The New American Getto - Das neue amerikanische Getto

Obwohl städtische Gettos genauso untrennbar mit der Identität der Vereinigten Staaten verbunden sind wie etwa riesige Nationalparks, die Bilderbuchdörfer New Englands oder baumbeschattete Suburbs, haben sie dennoch eine Sonderstellung.
Die heruntergekommenen, vernachlässigten und teilweise spannungsgeladenen Bezirke, in welchen die finanziell schwächere Minderheitsbevölkerung zu Hause ist, werden kaum von Außenstehenden besucht.

The New American Getto verfolgt die Entwicklung einiger der ärmsten und am wenigsten integrierten Viertel in New York, Newark, Los Angeles, Chicago, Detroit und kleineren Städten über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg. Mit Texten und Fotografien entwerfe ich
eine Chronik der umwälzenden Veränderungen, die diese Orte seit den Krawallen der 60er-Jahren erlebt haben. Einige Aufnahmen
wurden immer wieder an den selben Schauplätzen gemacht und zeigen über Jahre hinweg die Transformation dieser Viertel. Eine Untersuchung zahlreicher Gettos quer durch die Vereinigten Staaten ergab drei Typen. "Grüne Gettos” sind charakterisiert durch Abwanderung z.B. geprägt durch brachliegende Grundstücke, die verwildert und ungepflegt aussehen. "Institutionelle Gettos” sind von der öffentlichen Hand finanzierte Wohn- und Lebens-Stätten, hauptsächlich für die einheimische ärmere Bevölkerung, und die "neuen Einwanderergettos” sind in ihrer Wesensart durch den Zustrom von Einwanderern, hauptsächlich aus Lateinamerika und von den West Indies gekennzeichnet. Einige dieser Viertel haben
während der letzten Jahre sinkende Bewohnerzahlen verzeichnet; andere hingegen haben speziell dort, wo vor 25 Jahren noch stark-ethnisch-geprägte Arbeiterbezirke waren, stark an Bewohnern zugenommen; einzelne Viertel älterer Gettos haben sich überhaupt nicht verändert, blieben also klassische Arbeiterviertel oder wurden neu aufgebaut.

Da wir im Hinblick auf den Wert unserer Städte nicht alle die gleiche Vorstellung haben, nehmen wir die Zerstörung und Viertel-Teilung einer Stadt als gegeben hin. Stadtlandschaften, einst zentraler Mittelpunkt im Leben und der Identität einer Nation, verschwinden langsam. Häufig machte ich auch die Erfahrung, dass Stein, Stahl, Marmor und Messing vergänglich sind - der Stoff
aus dem "Geschäftsstempel” erbaut wurden, verschwindet einfach von heute auf morgen aus dem Stadtbild, ohne Spuren zu hinterlassen. Edle Wolkenkratzer, einst prägendes Merkmal der Innenstadt, stehen jahrelang leer und werden schließlich geschliffen und durch Parkplätze ersetzt. Städtebauliche Vorzeigeprojekte bilden neue Viertel in der Stadt, grenzen die problematischen Stadtbereiche
aus, und lassen den Großteil der Stadt trotzdem unberührt. Programme wie etwa Obdachlosenheime, Zentren zur Behandlung von Drogenabhängigen, Suppenküchen und Anlaufstellen für Süchtige verbessern zwar die Lebensqualität dort und verringern das Gefahrenpotenzial, aber sie schaffen kaum eine solide Grundlage dafür, die Wirtschaft in diesen Stadtbereichen wieder anzukurbeln.

Amerikanische Gettos lassen sich leicht durch das Erscheinungsbild ihrer Wohnbauten, Geschäftsstraßen, Gewerbebetriebe, Baulücken und durch den Zustand ihrer öffentlichen Räume identifizieren. Mangelnde Pflege und Verwahrlosung sind Zeichen fehlender Investitionen: Überwucherte Gehsteige und Baulücken, sowie Unkraut, das aus Dachrinnen wächst, Fabriken, die vor sich hinrosten, lange schon verlassen und leer geräumt wurden und Geschäfte inmitten allgemeiner Öde, die auf großen, bunten Schildern Öffnungszeiten und Warenvielfalt anpreisen, zeugen davon.

Für den Wiederaufbau dieser Viertel wird gerne auf Wohnprojekte mit Vorstadtcharakter und Shopping Malls zurückgegriffen. Im letzten Jahrzehnt beobachtete ich auch die Schaffung großräumiger Wohnanlagen, vor allem in einstmals dicht besiedelten Teilen Chicagos, Detroits, Clevelands, Newarks und der South Bronx, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die Ausstellung "Das neue amerikanische Getto" beleuchtet vor
allem das Chaos von Slums und Gettos in amerikanischen Städten sowie den mühsamen Wiederaufbau. Stadtlandschaften, die einst zentraler Bestandteil des Lebens und der Identität der Nation waren, bilden in den letzten Jahren einen schwindenden Teil des Stadtbildes. Brauchen wir Städte eigentlich? Wollen wir Städte? Und wie gehen wir mit dem um, was übrig bleibt?

Urbane Mutationen

Eine Stadt spricht eine beredte Sprache, wenn man bereit ist, sich die Zeit nehmen, sie zu beobachten und die Bedeutung ihrer Merkmale zu studieren. Ich begann 1977 damit, Gettos zu fotografieren. Mein Ziel war es, Stadtviertel, die mit
unglaublicher Geschwindigkeit zerstört wurden, zu dokumentieren. Ich sah meine Aufzeichnungen als ein Hilfsmittel Veränderungen zu verstehen, die heutige Lebensbedingungen in Gettos so vollkommen anders machen als in früheren Zeiten. Meine Fotos bieten sich als visuelle Reiseführer durch Stadtlandschaften, Wohngebiete, unbebaute Grundstücke, Institutionen, Fabriken und deren Umfeld
an.

Fotografien sind Informationsträger, die verlorene Stadtviertel rekonstruieren. So wie Ozeanografen Sensoren im Ozean versenken und sie regelmäßig auswerten, fotografiere ich immer wieder dieselben Orte, um die Veränderungen im Laufe der Zeit zu verfolgen. Gebäude werden verlassen, dann geschliffen, und
manchmal durch neue Bauten ersetzt. Man kann ihre Transformation
in einem größeren Kontext wahrnehmen, weil auch der Rest des Viertels dokumentiert wurde.

Ich mache meine Fotos von Gebäude- und Autodächern, Hochstraßen, U-Bahnbrücken und von der Straße aus. Ich versuche Stadtgebiete flächendeckend zu erfassen, indem ich Aufnahmen aus verschiedensten Höhen mache, um eine Bilderreihe zu erzeugen, die ich Bildernetzwerke nenne.

125th Street

"Das alte Paris gibt es nicht mehr (das Gesicht einer Stadt ändert sich schneller, bedauerlicherweise!, als das Herz eines Sterblichen)” Le Cygne, Charles Baudelaire. Als ich 1977 das einstöckige Gebäude auf der 65 East 125th Street erstmals sah, befand sich darin eine viktorianische Bar namens Purple Manor. Die Holzverkleidung war mit ansprechenden Verzierungen versehen, es
gab Buntglas und Grünpflanzen hingen in den Fenstern. Gemalt vor einem Sternengrund waren goldene Gläser, und das Ganze blickte auf einen gekachelten Bürgersteig. Es sah fröhlich und ein bisschen kapriziös aus. Und nach beinahe hundert Jahren in relativ unverändertem Zustand, gab es dann im 77er Jahr eine Reihe von Veränderungen am Gebäude in der 65 East 125th Street. Es wurde in zwei Hälften geteilt, mit Metall und Schildern überdeckt und völlig unkenntlich gemacht.

Ich war und bin erstaunt darüber, dass die Menschen immer wieder versuchen, an dieser Adresse ihr berufliches Glück zu machen, speziell wenn man bedenkt, wie viele Geschäfte hier schon Pleite machten. Aber nach jeder Pleite verpasst ein neuer Unternehmer dem Ganzen einen neuen Anstrich, trägt Waren und Einrichtung herbei und beginnt von Neuem. All diese Läden und Dienstleistungsbetriebe - Gemischtwarenhändler, Imbissläden, Arztpraxen, Schönheitssalons, und sogar eine Spielhalle – haben es mit einer ärmlichen Klientel zu tun. Am längsten von allen hat es ein 24 Stunden geöffneter Gemischtwarenhändler hier ausgehalten, der hauptsächlich Spirituosen und Zigaretten verkaufte. Die kommenden und gehenden Ladenbesitzer haben mich stets mit
Misstrauen beobachtet - bei zwei Gelegenheiten wurde ich sogar ärgerlich gefragt, warum ich denn diese Aufnahmen mache. Anfangs erschien mir 65 East 125th Street als ein Gebäude, das durch den Verlust seiner architektonischen Integrität stetig an Wert verlor. Jetzt, nachdem ich seine Geschichte seit zwanzig Jahren verfolge, bin ich mehr denn je beeindruckt von der Energie, die dieser Ort ausstrahlt, den schreienden Farben und der Entschlossenheit, mit
der dort Waren feilgeboten werden. Dieses schäbige, aber höchst lebendige Ensemble symbolisiert Überlebenswillen in New York.

178th Street

Als ich es im Jahr 1980 zum ersten Mal sah, schien mir das Gebäude an der Ecke 178th Street und Vyse Avenue wie eine Burg voller puertorikanischer und afroamerikanischer Kinder. Die späten Siebziger und frühen Achtziger waren Jahre der Zerstörung. Wenn ich die Straßen entlang wanderte empfand ich ein bedrückendes Gefühl des bevorstehenden Ruins. Und dennoch war dieses eine Gebäude so groß, so zweckdienlich und solide, dass es undenkbar schien, es könne verlassen und zerstört werden.

Es begann mit Bränden im Herbst 1980 in den Wohnungen der Obergeschosse. (Es war wohl Brandstiftung, denn wenn ein Brand im obersten Stockwerk beginnt, kann man damit rechnen, dass die Bewohner flüchten können und keine Anklage wegen Mordes erfolgen kann.) Später kamen dann die Plünderer und ließen Rohre, Radiatoren und Armaturen mitgehen. Aus den zurückbleibenden Leitungen lief Tag und Nacht das Wasser, das zunächst das ausgeräumte und ausgebrannte Objekt überflutete und dann in darunter liegende Wohnungen durchdrang. Damit wurden die noch verbliebenen Bewohner mehr oder weniger zum Auszug gezwungen. Im Januar 1983 schließlich wurde das Gebäude komplett geräumt.
Die Beständigkeit des Viertels ging verloren. In einer ungewöhnlichen Wandlung, die sich über 13 Jahre erstreckte, wurde das große, solide Gebäude mit 64 Wohnungen durch vier Häuser ersetzt, in denen Raum für acht Familien war. Ziegel, Eisen und Stein machten Holz und Plastik Platz, dunkelbraun wurde zu
hellblau; wo ein Hof mit zwei Treppen und einer Balustrade den Eingang umsäumt, befinden sich kleine Rasenflächen und Parkplätze für den Besitzer. In diesen Fotos zeigt sich zwei Gesichter der Bronx: eines, das zu früh starb, und eines, das zu fadenscheinig und schwach ist, um von Dauer zu sein.

Expressionen

Gettos sind immer reaktiv. Das Leben in einem solchen Viertel erreicht einen Intensitätsgrad, der nicht nur in Gebäuden sondern auch auf der Straße, im Park, auf öffentlichen Plätzen sichtbar wird. wird. Türen, Wände, sogar Decken, werden zu Räumen für Dialoge und Kommentare. Niedrige rechteckige Geschäftsfassaden werden oft durch das Hinzufügen von Kreuzen, Bibelzitaten und plastischen grafischen Darstellungen zu Kirchen umfunktioniert. Graffiti-Künstler wollen anerkannt werden, erheben Anspruch auf
ein Viertel, und drücken vor allem aus: wir wollen alles hinter
uns lassen und einen Neuanfang machen. Slogans und Zeichnungen die die Blackpower-Bewegung der Sechziger verherrlichen ebenso wie Namen, LOVE, Banden und Drogenbezeichnungen finden sich hier. Wenn man in eines der inzwischen verriegelten Häuser kommt, bekommt man einen Einblick in dessen Vorgeschichte: Namen, Bandenreviere und veraltete Möbel sind stille Zeitzeugen.

In vielen Wohnhäusern listen Tausende von einzelnen Schriftzügen Namen und Spitznamen, Beschreibungen und Hinweise und verschmelzen sozusagen zu einem einzigen großen Traktat, das sich dann fast über den gesamten öffentlichen Raum erstreckt. Sie geben Zeugnis von lokalen Problemen, sie geben kurze Einblicke in die besonderen Bedingungen des Gettos, sie vermitteln aber auch unerwartete Visionen inmitten des überlebenden Verfalls.

Verbarrikadierung

Verbarrikadierung ist das klassische Merkmal des
amerikanischen Gettos von heute, so wie dunkle Nebengässchen, überfüllte Wohnungen und ein Mangel an Spielplätzen die Slums des 19. Jahrhunderts charakterisierten. An Gebäuden gibt es Stahl-Klammern und Stützbalken, Eingänge sind mit Metallplatten bewehrt, Dächer werden mit Stacheldraht umzäunt und alle zusätzlichen Öffnungen werden versiegelt, womit auch Lichteinfall und Belüftung beschnitten werden. Fensterscheiben aus Glas sind im untersten Stockwerk selten. Stattdessen werden die Fensteröffnungen zugemauert oder mit Glasziegeln verbaut. In Schulen und Autobussen trübt völlig verkratztest Plexiglas den Blick nach draußen. Verbarrikadierungen können natürlich ausufern - je mehr dies der Fall ist, desto stärker verlieren Gettos ihre Stimmigkeit. In
sich geschlossene Viertel werden ersetzt durch eine zufällige Ansammlung von isolierten Bunkern, Gebäuden, die immer mehr Gefängnissen oder Kraftwerken ähneln, deren Inneres erfolgreich vom Draußen getrennt ist. In den Städten unseres Landes erleben wir sozusagen den Einzug einer neuen Ordnung: Straßenzüge so bedrohlich, so fremd, dass sie, außer bei den Ärmsten der Armen, nicht toleriert würden. Das ungleiche Arm-reich-Gefälle drückt sich auch in Materialien wie Ziegel, Schlackenbeton und Metall
aus.

Amerikanische Ruinen

Amerika ist Weltmeister in der Disziplin urbaner Slums und Ruinen. Sie sind eher Merkmale aktiver Zerstörung als des
langsamen Verfalls, sie sind bedrohlich und eine vorzeitig abgelaufene Lebensform. Im Unterschied zu den Ruinen der Romantik dominieren unsere Ruinen immer noch urbane Bereiche. Diese Verfallserscheinungen ziehen sich über kilometerlange Strecken, gesäumt von Straßen, Stromleitungen, Werbeflächen, Schnellstraßen - sie komplettieren das Bild einer Reihe von verfallenen und halbverlassenen Gebäuden. Leer stehende Gebäude werden geplündert und auf der Suche nach Verwertbarem auf den Kopf gestellt; sie
sind mit Unkraut bewachsen und überwuchert, überall sammelt sich Unrat, Strukturen zerfallen in Fragmente.

An der Schwelle zum neuen Jahrtausend starren wir vielleicht
in wachsender Faszination auf unsere Wegwerfbauten, sind von ihnen offensichtlich bewegt und fragen uns, so wie vor 120 Jahren die Mitglieder der Londoner Metaphysischen Gesellschaft: "Sind nicht Ruinen gefühlsmäßig schöner als perfekte Gebilde? Warum ist das so? Sollte das so sein?” Aber auch wenn wir ihre Ausstrahlung anerkennen, was machen wir mit ihnen? Schlussfolgerung: keine Lösung in Sicht.

Die einst gottesfürchtige "Stadt auf den Hügeln” der Puritaner entwickelte sich zur progressiven "Wunderstadt” der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Heute ist aus dem städtischen Amerika das Bild des Verfalls nicht mehr wegzudenken. (Schluss)
lei

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Andrea Leitner
Tel.: 4000/81 414
e-mail: lei@gpz.magwien.at

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK