LHStv. Dr. Bauer: Österreich ist EU-Top-Region - Versäumnisse der letzten Jahrzehnte müssen aufgeholt werden

Standortqualität, Infrastruktur, Entwicklung, Forschung, Technologie und Entbürokratisierung sind wichtigste Schwerpunkte für die Zukunft

St. Pölten, (SPI) - "Österreich zählt beim Wohlstand zur drittreichsten Nation Europas und zur siebentreichsten der Welt. Wenn also LH Dr. Erwin Pröll von Streben nach "Top Ten" spricht,
so dürfte ihm dies wohl entgangen sein. Niederösterreich als größtes Bundesland ist hier wohl nicht ungleich schlechter positioniert als ganz Österreich obwohl es gilt, die teilweise zögerliche und nicht zukunftsgerichtete Entwicklung unseres Landes der vergangenen Jahre in vielen Bereichen umzukehren. Wir müssen viele Versäumnisse aufholen und die Standortqualität unseres Landes verbessern. Nur dann wird es uns gelingen, Niederösterreich erfolgreich zu positionieren und in einem größer werdenden Europa die Chancen wahrzunehmen", so LHStv. Dr. Hannes Bauer.****

"Es ist grundsätzlich positiv, wenn Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zum Jahrtausendwechsel anmerkt, dass in der Vergangenheit nicht alles so gut gelaufen ist wie vielleicht gewünscht und Niederösterreich ein gewisses "Trainingsprogramm" für die Zukunft braucht. Dies ist ein guter Anfang für das Jahr 2000, dem ein Schulterschluss folgen muss", freut sich LHStv. Dr. Bauer über das Erkenntnis von LH Erwin Pröll. "Dieser Neuanfang soll jedenfalls nicht mit Schlagwörtern gemanagt werden, sondern vielmehr mit konkreten und vor allem gemeinsamen Anstrengungen aller
politischen Kräfte. So zählt NÖ im Bereich der Verkehrsinfrastruktur beispielsweise mittlerweile zu den Schlusslichtern aller Bundesländer. Auch betreffend Forschung, Entwicklung, Hochtechnologieindustrie und Kooperation zwischen Forschung und Industrie bzw. klein- und mittelständischer Wirtschaft gibt es großen Aufholbedarf", so Bauer weiter.

Die Strategie für Österreich und ganz besonders für Niederösterreich muß an den Stärken dieses Landes im Herzen Europas ansetzen. Bei der Schaffung der technischen, wirtschaftlichen und geistigen Infrastruktur muss mit Weitblick herangegangen werden. Die lokalen Standortbedingungen bestimmen
die Wettbewerbsposition. In NÖ müssen wir weiter auf den zügigen Ausbau der technischen und wirtschaftlichen Infrastruktur, den Ausbau der Verkehrswege und die Förderung von Forschung und Ausbildung setzen. Gefragt sind die Leistungen und Einstellungen
der Menschen auf allen Gebieten - in der Politik, im öffentlichen Leben, im Gesundheits- und Sozialbereich, in der Wirtschaft, im Tourismus, in der Landwirtschaft, in der Ausbildung, in der
Kultur.

"Waren die vergangenen Jahrzehnte der Politik davon geprägt, dass die ÖVP seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit absoluter Mehrheit herrschte und meist im Alleingang die Politik vorgegeben hat, so stehen wir am Beginn des neuen Jahrtausends - aufgrund der geänderten politischen Bedingungen im vergangenen Jahrzehnt - vor einem sicher positiven Wettstreit der Ideen. Unser Heimatland Niederösterreich sollte davon profitieren und alte Lasten über Bord werfen. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung muss besonders auf die soziale Verantwortung und eine "Politik der
Menschlichkeit" geachtet werden. Die Sozialdemokraten sind zur Zusammenarbeit bereit, um gemeinsam das Beste für die Menschen und eine erfolgreiche Zukunft zu erreichen", so LHStv. Dr. Hannes
Bauer abschließend.
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