Grünewald: Studiengebühren kommen für Grüne nicht infrage Grüne lehnen Studiengebühren auch für Zweitstudium und Privatunis ab

"Studiengebühren wirken sozial und geschlechtsspezifisch selektiv, sie führen dazu, daß sozial Schwächere und Frauen vom Studium abgehalten werden. Eine Einführung von Studiengebühren lehnen die Grünen daher strikt ab", kommentiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Prof. Kurt Grünewald, Gerüchte betreffend eine Einigung auf Studiengebühren. Studiengebühren für Zweitstudien, wie sie VP-Brinek vorschlage seien ebenfalls abzulehnen, denn auf der einen Seite werde von den Studierenden eine breite Ausbildung und lebenslanges Lernen erwartet, was auf der anderen Seite genau mit derartigen Studiengebühren verhindert werde. Auch dem SP-Vorschlag von Niederwieser, der Studiengebühren "nur" für Privat-Unis vorsieht, kann Grünewald wenig abgewinnen, denn sie hätten dieselben sozialen und geschlechtsspezifischen Effekte wie jene bei staatlichen Universitäten.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: rpickl@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB