"Kleine Zeitung" Kommentar: "Big Daddy & Co" (Von Bernd Olbrich)

Ausgabe vom 7. 1. 2000

An Ende aller Tage der Koalitionsverhandlungen zwischen Rot und Schwarz gibt sich Kanzler Viktor Klima noch als Der perfekte Ehemann und hofft auf eine Begegnung des Schicksals. VP-Chef Wolfgang Schüssel sieht sich als Der eiskalte Engel und pokert unter dem Motto James Bond - Die Welt ist nicht genug um jedes Brösel vom Apfelkuchen, der der ÖVP den Platz an den Futtertrögen des Proporzes erhalten soll.

Was herauskommt, wissen die Verhandler noch nicht, dafür wissen Kanzler und Vizekanzler jeweils vom anderen die Zehn Dinge, die ich an dir hasse.

Jörg Haider lässt indessen wie weiland Tarzan seinen Urschrei erschallen und meint, HBP Thomas Klestil würde Der sechste Sinn verlassen haben, sollte er eine Minderheitsregierung zulassen. Aber Big Daddy hat seine Karten noch nicht aufgedeckt und lässt den Kärntner Käpt'n Blaubär und die Österreicher in Bezug auf seine Gedankengänge Ungeküsst.

Sollten Sie selbst von der hohen Politik die Nase voll haben, haben Sie jetzt eine Menge Tipps für einen Kinobesuch als Alternative erhalten. Für die Qualität der Filme garantieren wir nicht, besser als die Schmierenkomödie, die uns die Politiker seit dem 3. Oktober liefern, sind sie allemal.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktionssekretariat
Tel.: 0316/875-4032, 4033, 4035Kleine Zeitung,

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PKZ/PKZ