St. Pöltner ÖAAB kritisiert Preistreiberei

Die Pendler sind in der Zwickmühle von ÖBB und OMV

St. Pölten (OTS) - Der ÖAAB St. Pölten protestierte gegen die Zwickmühle, in die die Pendler geraten sind. "Auf der einen Seite gibt es ständig Preiserhöhungen beim Benzin und Diesel, auf der anderen Seite erhöhen jetzt mit 1. Jänner die ÖBB ihre Nahverkehrstarife", stellt Vizebürgermeister Alfred Brader die Problematik dar. Auch der Vizepräsident der AK-Niederösterreich, Alfred Dirnberger, bezeichnet die Situation wörtlich als "unerträglichen Raubzug in die Taschen der Berufspendler. Besonders kritisiert Dirnberger die Darstellung der ÖBB, wonach Bahnfahrten von Niederösterreich nach Vorarlberg billiger geworden seien: "Was nutzt das den St. Pöltner Pendlern, die täglich mit dem Zug in die Arbeit fahren. Diese Fahrten in die Nachbarbezirke oder gar nach Wien werden jedenfalls eklatant teurer".

Vizebürgermeister Brader sieht die St. Pöltner Pendler doppelt bestraft. Zum einen müssen sie mehr an ÖBB und OMV mehr zahlen, zum anderen werden sie durch die von der Wirtschaft geforderte Mobilität zu diesen Mehrausgaben gezwungen. "Bei der OMV geht es bei den ständigen Benzinpreiserhöhungen um das Abkassieren des Finanzministers und der arabischen Aktionäre. Die ÖBB wiederum versucht sich auf Kosten der Pendler zu sanieren und das veralterte System weiter aufrecht zu erhalten".

AK-Vizepräsident Dirnberger tritt für einen landesweiten Protest gegen dieses Abkassieren bei den Pendlern ein. "Die Bundesregierung hat immer noch maßgeblichen Einfluss bei ÖBB und OMV, wie die Bestellung vom bisherigen Staatssekretär Ruttensdorfer zum OMV-Vorstand mit 1. Jänner 2000 beweist. Die Bundesregierung soll diesen Einfluss nutzen, um den Preistreibereien endlich ein Ende zu setzen".

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