Kröll: Höferer soll Kompetenzen nicht überschreiten

Wirtschaftskammer weist jüngste Aussagen des ÖW-Chefs zurück -"Wichtig ist nur, was dem Tourismus nützt"

Wien (PWK) - "Es hat das zu geschehen, was gut ist für den österreichischen Fremdenverkehr. Namen und Organisationsformen spielen dabei keine primäre Rolle", stellte der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll, zu den gestrigen Aussagen von ÖW-Geschäftsführer Michael Höferer fest. Aufgabe der ÖW ist es, Österreichs wichtigsten Wirtschaftszweig optimal zu vermarkten. Diskussionen über mögliche Organisationsformen gehören nicht vorab in die Öffentlichkeit, sondern müssen in den dafür zuständigen Gremien, das sind das Präsidium und die Generalversammlung, beraten werden.

Kröll reagiert damit auf die Feststellung Höferers, wonach sich "die Österreich Werbung als Verein in dieser Organisationsform" überlebt habe. "Es ist sicher nicht Aufgabe des Geschäftsführers, sich vor der Presse den Kopf über Organisationsformen zu zerbrechen. Höferer muss darauf achten, seine Kompetenzen nicht zu überschreiten". Für die Umwandlung der ÖW in eine andere Organisationsform, wie etwa eine Aktiengesellschaft, sind immer noch die Eigentümer zuständig, erinnert Kröll. Im Präsidium werden alle für die ÖW in Frage kommenden Entwicklungen und Verbesserungen laufend geprüft und bei Bedarf umgesetzt. Nicht abgesprochene Stellungnahmen des Geschäftsführers in aller Öffentlichkeit sind dazu keinesfalls notwendig, betont Kröll.

Eigentümer des Vereins Österreich Werbung sind bekanntlich der Bund zu 60 Prozent sowie zu je 20 Prozent die WK Österreich und die neun Bundesländer. (hp)

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