Sektorübergreifende Regionalberatung im 2. Halbjahr 1999

10,6 Millionen Schilling Regionalförderung

St.Pölten (NLK) - Im Zuge des letzten Paketes an Regionalförderungsprojekten hat die NÖ Landesregierung auch 10.644.065,57 Schilling für die sektorübergreifende Regionalberatung im Rahmen der EU-Regionalpolitik Ziel 5b-Niederösterreich-Maßnahme im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 1999 beschlossen. 40 Prozent dieses Zuschusses oder 4.257.626,23 Schilling werden aus dem EFRE-Fonds Ziel 5b/Maßnahme 1/AAAA lukriert.

Unter Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln werden auf diese Art durch Bereitstellung von Regionalisierungsmitteln zweimal jährlich die von Eco Plus zugunsten von Klienten im Ziel 5b-Gebiet erbrachten Leistungen ausfinanziert, wobei nicht nur abgeschlossene, sondern auch laufende Projekte abgerechnet werden. Der vorliegende Beschluss umfasst einerseits alle zwischen Juli und Ende Oktober 1999 erbrachten und abgerechneten Leistungen und andererseits die finanziellen Planzahlen für die danach bis Ende 1999 beauftragten Leistungen.

Im Umsetzungszeitraum Juli bis Oktober 1999 wurden zwölf neue und sechzig Beratungsfälle insgesamt betreut und Impulsthemen wie Unternehmenskooperationen, Gründungen, Telekommunikation, Weinstraßen, Reit-, Rad- und Attraktionstourismus sowie Naturparke und Erlebnisgärten mit touristischer Ausrichtung weiterentwickelt. Das Impulsthema Naturparke unter touristischem Fokus befindet sich dabei bereits in der Einzelprojekt-Beratungsphase, auch der Bereich NÖ Weinstraßen ist weit fortgeschritten. Neben der Festlegung der groben Routenführung wurde z.B. die Weinstraße Westliches Weinviertel bereits in ihrer Umsetzung unterstützt.

Beim Thema Wirtschaftskooperationen wurde eine Expertise "Netzwerk Holz NÖ" in Angriff genommen und eine erste Proponentengruppe sowie Ideen für Holz-Leitprojekte zusammengestellt. Konkrete Ergebnisse sollen bis Februar 2000 vorliegen. In Kooperation u.a. mit der Gemeinde Wien wurden Möglichkeiten zur Unterstützung der automotiven Unternehmensvernetzung diskutiert und die eventuelle Mitnutzung von in Österreich bereits bestehenden Clustern geprüft.

Der von der Eco Plus im Auftrag von Landesrat Ernest Gabmann initiierte Gründungs-Roundtable wurde mit der Einrichtung verschiedener Arbeitskreise fortgeführt. Ab 2000 soll Eco Plus zudem im Aktivierungs- und Systembildungsbereich des Aufbaues von Kooperationen koordinierend tätig werden. Schlussendlich sollen nach Fertigstellung der Telekommunikations-Expertise durch die Donau-Universität Krems die wichtigsten Unterstützungsangebote sowie Best-practice-Beispiele in diesem Bereich dokumentiert werden.

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