"Kleine Zeitung" Kommentar: "3. Jänner 2000" (von Claus Albertani)

Ausgabe vom 3.1.2000

Graz (OTS) - Es ist nun Montag, der 3. Jänner, langsam kehrt
wieder Normalität in unser Leben im Jahr 2000 ein.

Weder ist uns, wie schon Asterix und Obelix befürchteten, der Himmel auf den Kopf gefallen, noch haben Flugzeuge gecrasht, ja nicht einmal mein Computer schaffte den Absturz.

Die Analyse, es sei alles beim Alten geblieben, ist absolut richtig. Das ist einerseits tröstlich, andererseits aber eine gefährliche Drohung. Speziell dann, wenn man die politischen Neujahrsaufrufe betrachtet:

Der Bundespräsident rief die Parteien zum "raschen Abschluss der Verhandlungen" auf - zum x-ten Mal.

Der Bundeskanzler wiederholt bis zum Gähnen der Zuhörer, er sei "überzeugt, dass es keine unüberwindbaren Hindernisse zur raschen Bildung einer neuen Reformpartnerschaft gibt".

Und der FPÖ-Chef machte sich zum "Anwalt der Familien und Frauen".

So viel "Neues" war am Neujahrstag nur schwer zu ertragen. Am 3. Jänner geht es schon wieder - leider. ****

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktionssekretariat
Tel.: 0316/875-4032, 4033, 4035

Kleine Zeitung,

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PKZ/PKZ