Schlögl: Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen zum Jahreswechsel

Wien (OTS) - Die österreichischen Sicherheitsbehörden haben anläßlich des Jahreswechsels umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Innenminister Mag. Karl Schlögl betonte, dass durch Erarbeitung von Notfallmaßnahmen und die seit dem Frühjahr dieses Jahres laufenden Vorbereitungen sichergestellt ist, dass die innere Sicherheit durch die Exekutive in höchstem Mass gewährleistet ist.

Rund 5.000 Beamtinnen und Beamte von Gendarmerie und Polizei werden in der Milleniums-Nacht im Einsatz sein. In der Bundeshauptstadt Wien sind 1.000 Polizisten im Einsatz, das sind um 500 mehr als im Normalfall.

Das Bundesministerium für Inneres hat Einsatz- und Krisenstäbe bei den Sicherheitsbehörden und Sicherheitsdienststellen installiert und spezielle Einsatzpläne vorbereitet, um sicherzustellen, dass nicht nur die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist, sondern auch die Koordination und Kommunikation mit anderen Organisationen, wie Feuerwehr, Rettung, Bundesheer, Magistrate, in Notfällen.

Innenminister Schlögl wies weiters daraufhin, dass sichergestellt wurde, dass die internen Kommunikationssysteme (Telefon, Funk) der Sicherheitsbehörden aufrechterhalten werden können. Sollte die externe Stromversorgung ausfallen, sind entsprechende Notfallseinrichtungen einsatzbereit.

Im Rahmen der "Ersten Allgemeinen Hilfeleistung" ist der Einsatz von Exekutivbeamten planmäßig vorbereitet, um bei möglichen Störungen von Steuerungseinheiten von Systemen andererer Organisationen und Institutionen eingreifen zu können. Dieser Plan umfasst vor allem Wasserwerke, Verkehrslichtsignalanlagen, Leitsysteme von Flughäfen und Bahnhöfen, Elektrizitätswerke, Krankenhäuser. Der Einsatz der Exekutive und der entsprechenden Technik soll das Entstehen von Panik verhindern und die Energieversorgung wieder sicherstellen.

Die österreichische Exekutive hat mit anderen Behörden und Institutionen entsprechende Vorkehrungen getroffen, um beim Auftreten von Notfällen ein koordiniertes Vorgehen aller Einsatz- und Hilfeskräfte zu gewährleisten. Ebenso wurden Vorbereitungen und Einsatzpläne ausgearbeitet, um kriminelle Handlungen zu verhindern, die gerade durch die besonderen Umstände des Jahrtausendwechsels gesetzt werden könnten.

Im Innenministerium wurden die zentralen Koordinationsstellen in der Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit (Journaldienste) personell verstärkt. In der EDV-Zentrale wurde ein EDV-Helpdesk eingerichtet zur Systembetreuung für die zentralen Computersystem des Bundesministeriums für Inneres.

"Die Notfallsmaßnahmen der Sicherheitsbehörden und das koordinierte Vorgehen der Behörden soll Österreich einen sicheren Jahrwechseln bescheren", sagt Innenminister Schlögl abschließend.

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