Wiens Spitäler und Berufsrettung für Jahrtausendwende gerüstet

Wien, (OTS) Ein im wahrsten Sinne des Wortes "Großeinsatz" steht dem Wiener Gesundheitswesen gleich in doppelter Hinsicht bevor. Zum einen gilt es, den technischen Betrieb ohne "Millenniums-Bug" über die Bühne zu bringen, zum anderen haben sich die städtischen Spitäler und die Wiener Berufsrettung auch um die Gesundheit der feiernden Wienerinnen und Wiener und der zahlreichen Gäste in der Bundeshauptstadt zu kümmern.

7.500 MitarbeiterInnen sind in den städtischen Spitälern im Einsatz

Wie jedes Jahr sind auch in der Silvesternacht 2000 rund
7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) in den städtischen Spitälern und Pflegeheimen im Einsatz.

Die Vorbereitungen für den Datumssprung haben im KAV schon im Jahr 1996 begonnen. Auf Grund der intensiven Vorarbeiten ist zum bevorstehenden Jahreswechsel mit keinen Beeinträchtigungen der Patientenversorgung oder der Patientensicherheit zu rechnen. Insgesamt werden in der Silvesternacht im KAV 300 Personen zusätzlich Dienst machen, darunter auch Führungspositionen: In jedem Krankenhaus und in jedem Pflegeheim wird zumindest ein Mitglied der Kollegialen Führung, in großen Standorten auch mehrere, anwesend sein. Darüber hinaus wurde auch eine Reihe von Rufbereitschaften definiert, um im Bedarfsfall die Mannschaften
noch weiter aufstocken zu können.

Wiener Rettung im Großeinsatz

Um die Sicherheit der feiernden Wienerinnen und Wiener und deren Gäste zu gewährleisten, wartet die Wiener Berufsrettung
(MA 70) mit einem Großaufgebot an Personal und Technik auf.

Allein im ersten Bezirk sind 18 Einsatzfahrzeuge der Wiener Rettung plus zahlreiche weitere Fahrzeuge anderer Organisationen (Arbeiter Samariter Bund etc.) postiert. Das "Herz" des Silvestereinsatzes befindet sich neben der Rettungszentrale in der Radetzkystraße auf dem Stephansplatz, wo allein vier mit allen technischen Möglichkeiten ausgestattete Spezialfahrzeuge als "Einsatzzentralen" fungieren werden. Ebenfalls am Stephansplatz befindet sich ein Fahrzeug mit einem Notstromaggregat, der
direkten Behandlung von "Silvester-Opfern" dient das
Ambulanzzimmer in der U-Bahn-Station Stephansplatz und ein Rettungswagen an der Ecke Goldschmiedgasse. Ab 23 Uhr steht
darüber hinaus ein Psychosoziales Beratungsteam auf dem Stephansplatz zu Verfügung.

Weitere Standorte von Einsatzfahrzeugen der Wiener Rettung
sind das Lugeck, der Schwedenplatz, der Michaelerplatz, die
Freyung sowie die Ecke Walfischgasse/Kärntner Straße. Vier Fahrzeuge stehen in der Rettungszentrale in der Radetzkystraße bereit, zwei Fahrzeuge am Stubentor.

Eine eigene U-Bahn-Garnitur für den Patiententransport steht als "Lazarett auf Schienen" in der U-Bahn-Station Volkstheater bereit und kann jederzeit zum Einsatz kommen. (Schluss) nk

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