Gesundheitswesen

Wien (OTS) - Gesundheitswesen:
400 Milliarden Schilling kostet uns diese staatlich überregulierte Einrichtung.

Apotheken:
Hier herrscht kein freier Wettbewerb, sondern starre Preisbindung mit geregelten Spannen, die weit über dem E-Durchschnitt liegen.

Seit Jahren versuchen wir in der Lugner City eine Apotheke zu bekommen und scheitert dies am Einspruch der umliegenden Apotheken, weil diese Kunden verlieren könnten.

Die für die Bewilligung zuständige MA 15 läßt einfach Ansuchen jahrelang liegen, ohne diese zu bearbeiten.

Ärzte:
Obwohl man in den Wartezimmern oft stundenlang warten muß, hält man bei der Gebietskrankenkasse weiterhin am System der Vertragsärzte fest. Das bedeutet, dass Vertragsärzte 100 % der Behandlungskosten ersetzt bekommen.

Bei anderen Vertrauensärzten muß der Patient die Kosten vorstrecken und bekommt nur einen Teil (60%-80%) ersetzt, obwohl er volle Versicherungsprämien zahlt.

Sozialversicherung:
Es gibt 28 Krankenkassen, aber keinen freien Wettbewerb. Jede Firma darf ihre Mitarbeiter vur bei einer bestimmten Monopol-Krankenkasse versichern lassen.

In Deutschland wurde am 1. Jänner dieses Monopol abgeschafft. Wenn man durch die Abschaffung dieses Monopols nur 5% einspart, sind das 20 Milliarden Schilling, um die Lohnnebenkosten senken könnte, oder 1/3 des Budgetdefizites.

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