ARBÖ: Autokennzeichen müssen auch bei Schnee und Schmutz lesbar sein

Wien (ARBÖ) - Der schmutzige Schnee und die nassen Straßen verwandeln derzeit die Autos in einheitliche graue Blechlawinen
und verschmutzen so auch die Autokennzeichen. Die ARBÖ-Experten sind der Frage nach gegangen, was passieren kann, wenn die Lesbarkeit der Autokennzeichen - sprich die Identität der Autos -nicht mehr gegeben ist.

Die ARBÖ-Verkehrsjuristen verweisen darauf, daß natürlich der Lenker dafür sorgen muß, daß die Identität seines Autos immer zweifelsfrei erkennbar ist. Dazu zählt auch ein lesbares Kennzeichen. Es könnte zur Zeit durchaus vorkommen, daß man von Polizei oder Gendarmerie angehalten und dazu aufgefordert wird,
sein Kennzeichen zu putzen. Im Extremfall kann das Exekutivorgan sogar eine Strafe verhängen.

Die ARBÖ-Argumentationshilfe: Man ist nicht verpflichtet, quasi im Minutenabstand die Lesbarkeit des Kennzeichens zu
kontrollieren. Wer dem Exekutivbeamten glaubhaft versichern kann, daß er beispielsweise eine stundenlange Autobahnfahrt hinter sich hat und dabei natürlich nicht in der Lage war, sein Kennzeichen stets von Schmutz frei zu halten, darf nicht bestraft werden.

Auch wenn die Fahrzeuge durch die wechselnden Witterungsverhältnisse wieder schnell verschmutzen, sollte man die Fahrt durch die Waschstraße nicht auf die monatelange Bank schieben. Die ARBÖ-Techniker meinen: Zum einen pflegen Sie dadurch ihr Auto, und zum anderen, sind Sie mit sauberen Beleuchtungsgläsern für alle anderen Verkehrsteilnehmer wieder besser sichtbar.

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