LHStv. Bauer: Mit Gesundheit und intakter Umwelt ins nächste Jahrtausend

Reform des Gesundheitswesens und weiterer Ausbau der Lebensqualität sind Schwerpunkte des Gesundheits- und Naturschutzressort

St. Pölten, (SPI) - "Gesundheit, Natur und Umwelt haben eines gemeinsam - sie sind Ressourcen, die nicht in einem unbegrenzten Ausmaß vorhanden sind, sie bestimmen aber wesentlich unsere Lebensqualität. Viele wichtige Weichenstellungen und Reformen sind vergangenes Jahre gelungen - diese Entwicklung soll im Sinne der Menschen unseres Landes positiv fortgesetzt werden", resümiert der Gesundheitsreferent der NÖ Landesregierung, LHStv. Dr. Hannes Bauer, über die Arbeit des vergangenen Jahres.****

"Zu Beginn darf ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Landesdienststellen, in allen Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen bedanken. Ohne ihre Mitarbeit und ihr Engagement wäre vieles nicht möglich gewesen. Die Umstrukturierung des NÖ Gesundheits- und Spitalswesens geht zügig voran. So werden z.B. im nächsten Jahrtausend die Krankenhäuser Horn, Eggenburg und Allentsteig (ergänzt um eine Neurologie) in einem Krankenanstaltenverband zusammenarbeiten, die Krankenhäuser Mödling und Baden sowie Korneuburg und Stockerau werden auf Ebene eines Krankenhausverbundes engstens kooperieren. Wr. Neustadt, Neunkirchen und Grimmenstein haben sich bereits vor Monaten einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und setzten damit wichtige Schritte zur Qualitätssicherung der Versorgung. Weitere Kooperationen und neue Organsationsformen werden folgen", so Dr. Hannes Bauer. Mit den neuen 5 Versorgungsregionen ist eine flächendeckende, effiziente Betreuung der Menschen gesichert. Diese Form einer Zusammenarbeit von Krankenanstalten im medizinischen und wirtschaftlichen Bereich ist in Österreich einmalig.

Der Ausbau der hochqualitativen medizinischen Versorgung geht ebenso zügig voran. Im Krankenhaus Krems wird nach Wr. Neustadt eine zweite Strahlentherapie errichtet, die Krankenhäuser Korneuburg und Amstetten werden durch einen Neubau den modernen Erfordernissen der Medizin angepasst. Im KH St. Pölten werden die Herzchirurgie und die Kardiologie ausgebaut sowie weitere wichtige Abteilungen, wie die Neurochirurgie - als Schwerpunktversorgungseinheit konzipiert -eingerichtet.

Dies sind nur einige Schritte im großen Ausbauprogramm des Gesundheitswesens in Niederösterreich für die kommenden Jahre. Doch auch in anderen Bereichen sind uns in Niederösterreich wichtige Fortschritte gelungen. Wir stehen kurz vor der Verwirklichung einer Wochentags-Ärztenachtdienstbereitsschaft, wir arbeiten an der Hebung der Versorgungsdichte mit Fachärzten und haben durch große Investitionen des Landes die Arbeit der Rettungsdienste im Sinne der Menschen gesichert. Das Land unterstützte die personelle und technische Ausstattung der Notärzte ebenso wie den Neubau von Rettungsstationen. Umgesetzt wurde weiters die Gratis-Impfaktion für Kinder von 0 bis 15 Jahre, eine engere Kooperation mit den Selbsthilfegruppen sowie die Unterstützung von Berg- und Wasserrettung. Weitere Fortschritte: die Einrichtung von Kinderschutzzentren in den Spitälern, die Schaffung von Schlaganfall-Akutstationen, Ausbau der Drogenprävention mit verstärkter Zusammenarbeit mit der Jugendwohlfahrt und Aktionen wie die "Gesunde Jause" und die "Bewegte Klasse" in den Schulen. Im Bereich der Jugendwohlfahrt setzt das Land verstärkt auf eine familiennahe der Jugendlichen, Heimeinweisungen sollen möglichst vermieden werden. Die psychologische Betreuung der Familien und der Betroffenen vor Ort in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld soll weiter ausgebaut werden, zahlreiche Vereine und Institutionen werden vom Land finanziell und personell unterstützt.

Im Bereich des Natur- und Umweltschutzes setze Niederösterreich einmal mehr auf die enge Zusammenarbeit zwischen den Betroffenen, Regionen, Gemeinden und dem Land. Mit dem Nationalpark Thayatal, der mit 1.1.2000 offiziell geschaffen wird, nennt Niederösterreich seinen zweiten Nationalpark sein Eigen. "Der Schutz der Natur und der Umwelt geschieht in unserem Land nicht über die Köpfe der Menschen hinweg sondern mit allen gemeinsam - gerade darin liegt der Erfolg der Natur- und Umweltpolitik in Niederösterreich", so Bauer weiter. 21 von 29 Naturparken Österreichs liegen in NÖ, Niederösterreich ist als größtes Bundesland auch das Bundesland mit den flächenmässig größten Teil an unter Schutz gestellter Landschaft in Österreich. Dieses Jahr kamen u.a. die Naturschutzgebiete "Stockerauer Au und "Rattalmoos" bei Litschau hinzu. Niederösterreich hat damit bereits 46 Naturschutzgebiete. "Wir wollen den Weg der Kooperation auch in Zukunft fortsetzen. Natur und Umweltschutz soll in Zukunft nicht als Einschränkung des Menschen oder der Erwerbstätigkeit verstanden werden, sondern als echte Chance der Landwirtschaft und der Nutzer, nicht nur neue Erwerbsmöglichkeiten zu erschließen, sondern auch eine zukunftsträchtige Entwicklung Niederösterreichs mitzugestalten. Tourismus und Freizeitwirtschaft sind Wachstumsbranchen, die besonders für Niederösterreich große Chancen eröffnen. Niederösterreich setzt in seiner Naturschutzpolitik auch besonders auf die Erhaltung der Lebensgrundlagen. Diese gilt es, durch eine nachhaltige Umwelt- und Naturschutzpolitik zu sichern", so der NÖ-Naturschutzreferent. Weiter ausgebaut werden soll der Vertragsnaturschutz, um der Landwirtschaft zusätzliche Erwerbsmöglichkeiten zu eröffnen. Weitere Naturschutzgebiete, Naturparke, Naturkleinode und Schutzgebiete sollen den heutigen Stellenwert einer gesunden Natur und Umwelt in unsere Gesellschaft Rechnung tragen.

"Abschließend darf ich allen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern einen schönen Jahreswechsel ins neue Jahrtausend wünschen. Wir können stolz sein über das erreichte, wir werden gemeinsam für weitere Verbesserungen arbeiten, um unser Niederösterreich noch lebenswerter zu gestalten und die hohe Lebensqualität für künftige Generationen zu bewahren. Darum nochmals alles Gute, viel Glück und Erfolg im neuen Jahrtausend", so LHStv. Dr. Hannes Bauer abschließend.
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