Sicherung des Areals des Badener Trabrennvereines

Stadt aus Haftung für Regionalisierungsdarlehen entlassen

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen der Regionalisierungsmaßnahmen im auslaufenden Jahr 1999 hat die NÖ Landesregierung beschlossen, die Stadtgemeinde Baden aus der Haftung für das 1991 beschlossene Regionalisierungsdarlehen zum Ausbau der Anlagen des Trabrennvereines Baden zu entlassen. Das auf 13 Jahre Laufzeit angelegte Darlehen für die 1991/92 umgesetzten Investitionen beläuft sich auf sieben Millionen Schilling.

Nach dem Erwerb von Grundstücken und dem vertraglich vereinbarten Vorverkaufsrecht für alle Restgrundstücke des Badener Trabrennvereines durch die Stadtgemeinde im Zusammenhang mit Liquiditätsengpässen des Projektträgers und geplanten Konkurrenz-Trabrennprojekten im Süden Wiens wurde nun die Ausfallshaftungsklausel der Stadtgemeinde für das Regionalförderungsdarlehen gelöscht. Gleichzeitig mit dieser Sicherung der Grundstücke für die öffentliche Hand hat sich die Stadt verpflichtet, die Zielsetzung der Nutzung dieses Areals für Sport-, Freizeit- und Veranstaltungszwecke auch in Zukunft zu verfolgen.

Zudem wurde der seinerzeitige Landesregierungsbeschluß aus dem Jahr 1991 dahingehend abgeändert, daß der Trabrennverein vorgängig einen realistischen Tilgungsplan für das aushaftende Regionalförderdarlehen vorlegt. Auch ist der Trabrennverein nunmehr verpflichtet, 50 Prozent zukünftiger Erlöse aus Grundstücksverkäufen zur vorzeitigen Tilgung des Regionalförderdarlehens zu verwenden, das Darlehen übersteigende Beträge ausgenommen.

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