Dirnberger: Zukunftssicherung durch neue Abfertigung im Jahr 2000

Neue Regierung muss Rucksackmodell für Abfertigung umsetzen

Wien (OTS) - AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) fordert für das kommende Jahr von der künftigen Bundesregierung die Reform der Abfertigung. Dazu schlägt der ÖAAB das "Rucksackmodell" vor, das auch schon auf einer ÖVP-Klubtagung im Herbst 1998 (!) beschlossen worden war.

Das Rucksackmodell bedeutet das Herauslösen der Abfertigung aus den Betrieben in eigene Kassen. Damit sollen Arbeitnehmer auch bei Selbstkündigung ihren Abfertigungsanspruch behalten und mitnehmen können. "Mit diesem Rucksackmodell - der Arbeitnehmer nimmt seine Abfertigungsansprüche bei einem Jobwechsel von Betrieb zu Betrieb mit - wird der hohen Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt und damit auch dem Wunsch der Wirtschaft nach mehr Flexibilität Rechnung getragen", betont Dirnberger.

Das Rucksackmodell des ÖAAB zur Abfertigung brächte, das betont Dirnberger, eine echte Verbesserung für Arbeitnehmer. Die Vorteile dieses Systems sind:

+ Der Anspruch auf Abfertigung geht auch bei Kündigung nicht verloren. Der Anspruch wird "im Rucksack" zum neuen Job mitgenommen. Das erhöht die immer wieder von den Unternehmern geforderte Flexibilität bei den Arbeitnehmern.

+ Die Abfertigung wird aus den Betrieben heraus gelöst und in externe Abfertigungskassen eingezahlt.

+ Der Arbeitnehmer hat bei der Auszahlung der Abfertigung die freie Wahlmöglichkeit, wie er das Geld verwenden will. Er hat damit den Anspruch auf eine Zusatzpension oder wahlweise das Geld für sofortige Investitionen.

+ Die Abfertigung muss auch künftig, so wie derzeit, dem günstigen, niedrigen Steuersatz unterliegen.

Dirnberger: "Eine der ersten Aufgaben der neuen Bundesregierung wird die Umsetzung des Rucksackmodells der Abfertigung sein müssen. Dies umso mehr, als schon die alte Bundesregierung eine solche Regelung vorgesehen hatte, sie aber nicht mehr beschließen konnte."

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