Sternsingeraktion 2000- Sternsinger und Rauchfangkehrer: Doppelte Glücksbringer zur Jahrtausendwende

Wien (OTS) - Caspar, Melchior und Balthasar bringen seit alters
her Glück und Segen für das neue Jahr. Ebenso nutzt der Besuch der Rauchfangkehrer dazu, Unglück abzuwenden. An der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend ist doppeltes Glück gefragt. Deswegen haben sich Sternsinger und Rauchfangkehrer zusammengetan (siehe OTS-Bild), um den ÖsterreicherInnen einen guten Start in das neue Jahrtausend zu wünschen.

Der Segen 20-C+M+B-00 malen Caspar, Melchior und Balthasar zur Jahrtausendwende mit geweihter Kreide an die Türstöcke Es bedeutet "Christus mansionem benedicat", übersetzt "Christus segnet dieses Haus. Die drei Kreuze stehen für die Dreifaltigkeit. Früher galt der Dreikönigssegen als Schutz gegen "Zauberey", geweihtes Dreikönigswasser wurde gegen Krankheiten verabreicht und auf die Felder gesprengt.

Heiligenverehrung im Mittelalter Die Heiligen Drei Könige hatten in der Volksfrömmigkeit eine herausragende Bedeutung. Sie wurden als mächtige Patrone bei Krankheit, Feuer oder Diebstahl angerufen. Ihrer langen beschwerlichen Reise wegen wurden sie auch als Schutzpatrone der Reisenden verehrt.

Der Reliquienkult Die mutmaßlichen Gebeine der Heiligen Drei Könige wurden unter der römischen Kaiserin-Mutter Helena nach Konstantinopel gebracht, später dann nach Mailand. Nach der Eroberung Mailands durch Friedrich Barbarossa 1164 kamen die Gebeine nach Köln, wo sie bis heute ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Drei Weise aus dem Morgenland Die Bibel spricht von "Magiern aus dem Morgenland". Diese waren wahrscheinlich Sterndeuter am Hof in Mesopotamien. Ihren astronomischen Berechnungen nach erwarteten sie ein Heilsereignis mit Bedeutung für alle Völker der Erde. Daher folgten sie dem Stern bis zu dem Stall, in dem Jesus geboren wurde.

Der Stern Im Alten Orient galten Sterne als mächtige Wesen, die auf das Leben der Menschen entscheidend einwirkten. Der Stern von Bethlehem könnte einer Theorie von Johannes Keppler zufolge eine spezielle Konstellation von Jupiter und Saturn gewesen sein: Die Laufbahnen dieser zwei Sterne waren so nahe aneinander, dass sie durch eine optische Täuschung den Eindruck eines einzelnen, besonders strahlenden Sternes ergaben.

Lebendiges Brauchtum der Gegenwart Heute ist der Brauch lebendig wie eh und je. Was sich verändert hat, ist die Verwendung der Gelder. Die Sternsinger machen sich unter dem Motto "Hilfe unter gutem Stern" auf. Die Spenden werden für notleidende Mitmenschen in der "Dritten Welt" verwendet.

Humanitärer Gesangsmarathon 80.000 Kinder sind vom 27.12.1999 bis zum 9.01.2000 in ganz Österreich für ihren humanitären Gesangsmarathon unterwegs. Die Sternsinger legen einen gewaltigen Fußmarsch zurück. Insgesamt sind es pro Jahr 420.000 Kilometer. Gemeinsam umrunden die Sternsinger damit mehr als 10 x unsere Erde!

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