KFV begrüsst Initiative von Minister Schlögl

Wien (OTS) - Schlögl stellt Wege zu mehr Verkehrssicherheit vor? Überwachung soll verstärkt werden? Verantwortungsbewusstsein soll gesteigert werden

KfV fordert: Punkteführerschein nicht vergessen !

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit begrüßt ausdrücklich die von Innenminister Schlögl bei einer Pressekonferenz in Wien vorgestellten Wege zu mehr Verkehrssicherheit in Österreich. Die vorläufige Unfallbilanz 1999 weist 1.052 Verkehrstote auf (Stand 26.12.99, vorläufige Zahlen), im gesamten Vorjahr starben nach endgültigen Zahlen 963 Menschen. Um diesem negativen Trend in der Unfallstatistik zu begegnen kündigte Minister Schlögl zahlreiche Maßnahmen an wie z.B.:

· Stärkere Kontrolle des Abstandsverhaltens Hauptunfallursache Nr. 1 bei Unfällen auf der Autobahn, es soll verstärkt ein im Sommer entwickeltes Abstandsmeßsystem zum Einsatz kommen

· Strenge Überwachung der Lenk- und Ruhezeiten Übermüdung von LKW-Lenkern ist häufige Unfallursache für LKW-Unfälle

· Geschwindigkeitskontrollen Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit ist mit 37,8% Unfallursache Nr. 1, BM Schlögl kündigt neuartige Geschwindigkeitsmeßsysteme an Überkopfwegweisern an

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit meint, dass neben der verstärkten Überwachung und bewußtseinsbildenden Maßnahmen auch weitere Verkehrssicherheitsgesetze nötig sind. "Zur dauerhaften Senkung der Unfallzahlen bedarf es unfallsenkender Instrumente wie z.B. Punkteführerschein oder Anhebung der Strafe für Gurtmuffel," so Direktor Dr. Othmar Thann vom Kuratorium für Verkehrssicherheit. "Die neue Bundesregierung ist gefordert, sich raschest mit dem Problem der steigenden Unfallzahlen zu beschäftigen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat dazu bereits zahlreiche Konzepte vorgelegt, die jederzeit verwirklicht werden können. Es werden auch weiterhin verstärkt bewusstseinsbildende Maßnahmen notwendig sein, um die Eigenverantwortung jedes einzelnen Kraftfahrers zu stärken."

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