Insolvenzen: Rechtszugang mit Hindernissen

Wien (OTS) - Das Justizministerium bringt die Insolvenzdaten ins Internet, die "Wiener Zeitung" holt sie für Bürger ohne Internetanschluss zurück

Ab 1. Jänner 2000 veröffentlicht das Justizministerium Insolvenzdaten nur noch im Internet. Besieht man sich die Statistik des Internetzugangs in Österreich, dann bedeutet dieser Schritt für viele Bürger - und Informationen über Konkurse können für jeden wichtig werden - eine drastische Verschlechterung des Rechtszugangs:
Laut Austrian Internet Monitor können nur 13 Prozent der Österreicher von zu Hause und 17 Prozent vom Büro aus auf das Internet zugreifen. 32 Prozent geben an, "grundsätzlich" Zugang zum Internet zu haben -was in der Praxis bedeutet, dass wenigstens zwei Drittel der Bürger keinen Netzzugang haben.

Die "Wiener Zeitung" bietet deshalb auch weiterhin die Insolvenzdaten tagesaktuell sowohl in gedruckter Form als auch im Internet an. Die Internet-Ausgabe des Amtsblatts mit den Daten der jeweils letzten 7 Tage ist kostenlos abrufbar. Die Einträge in das Firmenbuch können ebenfalls gratis eingesehen werden, der Suchzeitraum beträgt hier ein Jahr. Bezieher eines Jahresabonnements haben darüber hinaus ohne Zusatzkosten unbegrenzten Zugriff auf die gesamte Amtsblatt-Datenbank, die mit einer Suchmaschine durchsucht werden kann.

Damit ist sichergestellt, dass alle gesetzlich verpflichtenden Kundmachungen und Veröffentlichungen - von A wie Ausschreibung bis zu Z wie Ziehungsliste, aus einer Hand sowohl elektronisch als auch gedruckt bezogen werden können - seit kurzem auch automatisch per Mailservice. Die Internet-Adresse lautet:
http://www.wienerzeitung.at/amtsblatt.htm.

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