Änderungen im Wohnungsförderungsgesetz beschlossen

Solaranlagen, Wärmepumpen, Heizkessel betroffen

St.Pölten (NLK) - Bei ihrer letzten Sitzung hat die NÖ Landesregierung u.a. auch zwei Änderungen im Rahmen des Wohnungsförderungsgesetzes beschlossen, die dem Umstand Rechnung tragen, daß sowohl die Solaranlagen- und Wärmepumpenförderung als auch die Heizkesseltauschförderung überaus gut angenommen worden sind.

Bei der seit 1993 bestehenden und zuletzt im April 1999 bis zum 15. Oktober 2002 verlängerten Sonderaktion zur Förderung für Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagen erfolgte nun dahingehend eine Verbesserung, daß die Mindest-Kollektorfläche bei Flach-(Standard)kollektoren zur Warmwasserbereitung von bisher fünf auf vier Quadratmeter reduziert wird. Mehrkosten für das Land ergeben sich durch diese Maßnahme keine.

Bei der im September 1998 beschlossenen Sonderaktion zur Einführung einer Heizkesseltausch- und Fernwärmeförderung läuft die Änderung darauf hinaus, daß das Ausmaß der Förderung bei Stückholzkessel mit Pufferspeicher und bei Hackschnitzelheizungen mit automatischer Brennstoffzufuhr statt bisher 20 nunmehr 30 Prozent der anerkannten Investitionskosten erreichen darf.

Die Hackschnitzelheizung und die Pelletsanlage mit automatischer Brennstoffzufuhr sollen nunmehr bis zu 40.000 (statt bisher 30.000) Schilling sowie die Stückholzkessel mit Pufferspeicher mit nunmehr 35.000 (statt bisher 25.000) Schilling mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuß gefördert werden. Als Mehrbelastung für das Land wird sich hieraus jährlich ein Aufwand von 15 Millionen Schilling ergeben.

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